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BeitragVerfasst: Do 5. Sep 2019, 21:59:42 
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Wohnort: Markt Indersdorf (484m)
So gleich nochmal eine Altlast weg, bevor es ind en Urlaub geht. Diesmal war wieder einmal das Allgäu dran, wurde dann später doch recht neblig. Dabei sah es zuerst sehr nach Nebelschlacht aus. Wie üblich halt wieder etwas später aufgebrochen, ursprünglich wollte ich ja ab Sippersegg im Bregenzerwald starten, da war aber keine Parkmöglichkeit, also Umgeplant und die kleinere Variante aus Balderschwang gegangen, bei der man ein gutes Stück zu diversen Alpen hoch muss, bevor es auf den eigentlichen Gratübergang geht.

1. Anstieg zur Oberen Balderschwanger Alpe

Nunja nach der vergeblichen Parkplatzsuche und 2,5 Stunden Anfahrt Gesamt wieder nach Balderschwang rüber und sich auf den Großparkplatz an den Schelpenbahnen hingestellt, die sind ja gebührenfrei Oben im Ort muss man blechen und die paar Plätze eh schon voll. Der Nebel ging übrigens erst gegen Abend wieder bis ins Balderschwanger Tal, allerdings höher als zuvor. Am Grünten geschätzt gings bei 1400m Obergrenze los, also Riedbergpass, nur das Balderschwanger Tal war nebelfrei Später stieg das auf 1500m und die Unterkante auf 1200m, also die abschliessende Wegexpedition runter war ein ziemliches Gestochere, aber was tut man nicht alles für eine Runde. Nunja der Erste Teil war ne langweilige Alpstraße, die zog sich ziemlich hin, besser wurde es dann oben raus.

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Kirchen-Totale die ist eh für den recht kleinen Ort recht groß

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Bereits bei der unteren Balderschwanger Alpe in der ist ein Laden

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Blick ins Tal hinab, wirklich gut ging der Auslöser schon 2 Wochen nimmer so wie er sollte, aber mittlerweile ists so arg, dass man die Cam ab und an hauen muss

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Meist auf der Asphaltstrasse rauf

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Rückblick

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Zur Eibe gings dann auch noch kurz rüber, das genaue Alter weiss aber keiner, da der Hauptstamm fehlt

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Blick rüber nach Balderschwang am Ende gabs dann doch auch ein paar Kraxeleien, alles aber erst oben am Grat

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Bei der Oberen Socheralpe vorbei

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Ausblick hinten müssten irgendwo der Besler oder schon der Gottesacker sein

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Kurz vor der Oberen Balderschwanger Alpe, bewirtet ist erst wieder die Alpe Spicherhalde noch ein Stück weiter oben

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An der Alpe vorbei

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Rückblick zur Alpe, danach gings Weiter Richtung Spicherhalde

2. Obere Balderschwanger Alpe - Alpe Spicherhalde

Nunja hinter der Alpe gehts noch ein Stück weit rauf zur nächsten Hütte die ist einfach bewirtschaftet, bin da aber nicht eingekehrt. Diesmal war ich etwas sportlicher Unterwegs. Es wartete ja noch ein Gratübergang mit kniffligen und schön feuchten Stellen vom Schlechtwetter der Vortage. Auf den Wegen selber war übrigens wohl auch dank Wochentag nicht allzu viel los. Wobei es gibt stärker begangene Ecken als die Balderschwanger Hügel, immerhin startet man aber schon mal auf gut 1000m nur kommt der Kamm des Siplingerkopfs nicht über 1746m hinaus.

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Talblick mit dem Hochschelpen gegenüber, allgemein ist die Ecke eher mittelgebirgig, halt typisch Hörnergruppe.

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Westblick

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Ausblick gen Süden

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Kurz vor der Spicherhaldenalpe

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Oben läuft der später überschrittene Kamm

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Blick hoch zum Girenkopf, man kann auch direkt rauf und die Tour dann ggf. bis zum Riedberger Horn erweitern

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Blick zur Alpe Spicherhalde auf 1480m

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Talblick

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Am Horizont sieht man den Säntis rausspitzen, über dem Nebel war ganz passable Fernsicht

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Ausblick bei der Alpe, danach gehts erst nochmal ein wenig auf und nieder, bevor man auf den Grat aufsteigen kann

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Blick hoch auf dem Kamm, der erhebt sich südlich der Nagelfluhkette, Nördlich davon gibts noch den niedrigeren Prodelkamm

3. Alpe Spicherhalde - Einstieg

An der Alpe gings nur kurz vorbei untypisch, da ich normal immer einkehre, aber diesmal da eh zu spät losgelaufen keine Lust gehabt. Dazu wars recht warm und der Anstieg ist Südseitig, also auch bei lediglich um 20°C kanns da in der Sonne schon gut warm werden. Ausserdem sollte sich später noch ein Nebelmeerblick finden und von oben sieht das natürlich bekanntlich besser aus. Zunächst gings aber erst einmal weiterhin auf einem Fahrweg unter dem Kamm entlang, bevor man später auf etwa 1500m einsteigen kann.

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Neugieriges Jungvieh

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Idylle

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Auch ein Blick zum Hochschelpen ist drin

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Rückblick Richtung Riedberger Horn

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Die ersten 6km waren eher Fahrweg, danach gings aber endlich in den Pfad, den man aber wohl mal verlegt hat. Bin dann eher der Alten Trasse nach, der ist aber nicht mehr allzu gut zu gehen

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So ab hier wurde es dann Intressanter

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Schmal und undeutlich aber sparsam markiert gings dann hoch

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Ausblick am Horizont diverse Gipfel

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Ausblick die Kühe liessen sich nicht stören.

4. Auf dem Weg zum Girenkopf Teil 1

Nunja auf dem Kamm angekommen eh erstmal ordentlich fehlgegangen, da der Weg nach oben verlegt wurde da gabs dann eine kurze Expedition. Wirklich erkennbar ist der Steig übrigens in dem Bereich nicht. Bin dann eher auf alten Kuhpfaden gewesen, später dann aber doch auf dem Kamm gelandet. Bis zum Girenkopf bleibts ohnehin eher Leicht nur mal die ein oder andere kleine Kraxelei, also nicht schärfer als T3. Von Hinten gehts eh relativ leicht zum Girenkopf hin, aber bis man oben ist zieht es sich.

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Am Kamm angekommen, endlich

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Teils fast einem Karrenweg ähnlich hier war auch mal eine Alpe

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Einzelne Nagelfluhfelsen, hab mich unterhalb gehalten und dann erst mal ein wenig gesucht

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Hier war es etwas seltsam der eigtl. Weg ist 30m Höher aber da war nirgends ein Zustieg versteckt, wohl daneben blind vorbeigegangen, aber gut man konnte auch über den Alten Pfad wieder hoch, also nicht tragisch, zumal das hier recht gutmütiges Gelände ist

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Wieder am Pfad angekommen, teils verschwindet der komplett im Gras, ist aber sparsam markiert

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Blick runter zur Alpe Spicherhalde

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Felszacken oben, irgendwann kam ich auch über den Kuhpfad zum Steig

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Und oben!

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Blick rüber zum Hochschelpen

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Alpe Spicherhalde von oben die liegt recht nett

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Pfadverlauf die Markierungen sehen recht neu aus

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Rückblick über Vorarlberg liegt ein weiteres höheres Nebelmeer

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Aussicht oben am Kamm

5. Auf dem Weg zum Girenkopf Teil 2

Kaum auf der Kammlinie, war der Weg dann eh nicht zu verfehlen. Zur Zeit hab ichs eh mit Gratwanderungen, wenn auch nicht unbedingt auf Hohe Gipfel, man sieht einfach mehr. In dem Fall sind es am Ende 3 Gipfel und 2 Alte Steige geworden, die ich auf der Tour hatte. Der 2. war dann im Nebel nicht ganz einfach, da wäre wohl die Strasse schlauer gewesen. Aber keine Lust gehabt einen Abschnitt Doppelt zu gehen, ok am Nachmittag dann noch einen 3km-Abstecher zu einer richtig bewirteten Alpe rüber und an die Wilhelminenalpe zurück.

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Blick rüber zur Nagelfluhkette

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Typischer Kammverlauf, wird aber später etwas schärfer da wo die Felsen losgehen, bzw. der Herrgottsbeton

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Wieder die Nagelfluhkette, auf dem Grat waren aber nicht allzu viele Leute unterwegs

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Kammverlauf, bis kurz vor den Girenkopf gehts erstmal gemütlich dahin

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Ausblick mal wieder

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Zwischen Girenkopf und Nagelfluhkette müsste das Gunzesrieder Tal sein

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Ausblick und Wegverlauf, ab hier folgt man meist dem Grat

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Blick rüber zum Heidenkopf das Kreuz des Girenkopfs ist nicht gut zu Erreichen

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Bin dann halt auf dem höheren Gipfel geblieben auf 1680m

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Nebelspiele am Grünten, sah dann weiter Östlich besser aus

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Dazwischen die Nagelfluhkette, der Kamm kann auch überschritten werden wäre mal eine Idee mit Bahnanreise

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Westblick mit einem weiteren Hochnebelfeld, das war etwas höher als das überm Allgäu (1500m statt 1400m)

6. Girenkopf - Heidenkopf

Nahc einer kurzen Rast am Girenkopf, allerdings oberhalb des eigtl. Gipfelkreuzes gings auf den Angeblich 20-Minütigen Weg zum Heidenkopf. Das kann man knicken, da es ausgesetzter wird sinds eher 40 Minuten. Zumal es ja auch tw. feucht war. Und rundgeschliffener, eingebackener Kies+Nässe das wird ungemütlich. Zumal man sich ja tw. an den Schärferen Stellen in Absturzgelände befindet. Also der Weg brauchte ein wenig Nerven, bzw. Steig. Das war dann der 2. Gipfel, bevor es nochmal ungefähr 45min auf dem Grat entlang geht bis man zum Siplingerkopf kommt.

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Noch gemütlicher Weg

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Immer wieder spitzeln diverse Felsköpfe heraus

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Wegverlauf hin und wieder muss man an Rindviechern vorbei die suchen sich aber wie der Mensch auch lieber die schöneren Plätze aus

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Wegverlauf, schon etwas wilder, aber dafür deutlicher

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Wegverlauf hier und da nun mit Sicherungen

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Verlauf

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Wieder mal die Nagelfluhkette der Bereich hier ist dann schon eher eine Gratwanderung

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Rückblick zum Girenkopf

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Blick rüber zum letzten Gipfel den Siplingerkopf die berühmte Nadel sieht man später auch noch

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Gratverlauf, meist ist man fast oben am Kamm

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Hier darf gekraxelt werden, es gilt einen Gratturm zu überwinden

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Breiter wird der Steig erstmal nicht, aber man muss nur ein paar Mal Hand Anlegen

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Der Heidenkopf ist in Sicht, der hat ein kleines Gipfelkreuz auf einem Nagelfluhturm

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Schlussanstieg, oben am Fels muss man kurz Kraxeln schon ist man oben, also auch hier T3

7. Auf dem Heidenkopf

Tja auch am Heidenkopf war gar nix los, es gab aber am Siplingerkopf einige, die da rüber wollten. Die Tour ist übrigens eher bei Einheimischen bekannt obwohl recht schön. Danach dauerts nochmal so 45min bis man am Siplinger Kopf landet, dort war dann ernsthaft 15min unterm Gipfel ein Wegweiser mit 45min ka wie die da gegangen sind, hab allerdings den Direkten Anstieg über den Grat bevorzugt, ebenfalls T3. Also entweder den Wegweiser falsch aufgestellt oder es gibt ne Ausladende Umgehung, obwohl der Gratpfad offensichtlicher war.

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Kreuz-Totale, das ist kleiner als ich

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Blick rüber zum letzten Gipfel dem Siplingerkopf

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Rückblick zum Girenkopf

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Langsam kamen mehr Wolken als ich Abends unten angekommen bin nieselte es aus dem Hochnebel

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Weiterer Gratverlauf

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Nebelspiele vom Heidenkopf

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Aber auch am Hochgrat gabs ein paar Schwaden, die kamen aber von tiefen Wolken

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Grünten und Nagelfluhkette vom Girenkopf aus, gut zu sehen kaum am Grünten war der Nebel erstmal weg

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Siplinger Nadel und der halb vernebelte Grünten im Zoom

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Girenkopf und Hochgrat

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Noch das Kreuz

8. Heidenkopf-Gratkopf

Oben gehts dann erst einmal zum Gratkopf weiter, eine unbedeutende Erhebung zwischen beiden Köpfen. Dabei muss man erst mal wieder ein Stück absteigen und auf der Anderen Seite wieder rauf. Auf dem Kopf aber nicht lang angehalten, danach folgen erst die zum Glück südseitigen echten Schlüsselstellen. Zwei versicherte Passagen und vorm Siplingerkopf noch eine kurze Kraxeleinlage, die durchaus ruppig ist.

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Wieder am Grat, recht einfahc in dem Bereich, aber das täuscht, es geht immer mal wieder heftig bergab und Bergauf, allerdings nur kurze Stellen

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Ausblick hier mit Nadel

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Siplinger Nadel die kann man zwar auch besteigen, ist aber nur so 20m hoch, dafür aber halt Kletterei im V. Grad! (Normalweg)

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Übergang zum Gratkopf, da warten dann ein paar kleine Kraxeleien, bringt etwas Würze in die eher Voralpin geprägte Tour

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Nagelfluhkette, Siplinger Nadeln und dahinter mit Hochnebel der Grünten

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Rückblick

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An dem Felsturm muss man erstmal vorbei oder drüber, geht aber ganz gut

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Und drüber

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Talblick ins Balderschwanger Tal samt Riedbergpaßstrasse

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Am Gratkopf, danach gehts nochmal in einen Sattel und auf den Siplingerkopf

9. Gratkopf-Siplingerkopf

Tja oben am Gratkopf angekommen gings dem tw. recht spitzen Grat entlang weiter bis zum Siplingerkopf. Im Sattel davor waren allen ernstes 45min angegeben, daneben aber die direkte Strecke über den Grat sichtbar, die kam dann natürlich dran. Am Ende wurden dann bei mir aus 45min 20min, keine Ahnung wie der Steig verläuft, dass das kurze Stück so lang dauern soll. Auf dem Direktpfad war dann nach der unteren deftigen Stelle nur noch ein kurzes Schrofiges Stück, also Problemlos zu gehen.

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Netter Steig rüber

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Rückblick

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Nette Felstürmchen, aber halt auch recht brüchig

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Steigverlauf hinter dem Felskamm wartet eine kurze etwas ausgesetzte Kraxelstelle aber nix wirklich übles (T3-4)

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Wie immer einfach am Grat entlang

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Rückblick

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Die Schlüsselstelle hoch zum Siplingerkopf ein versicherter Abbruch mit Trittstufen, die aber recht weit auseinander sind, da handelt es sich aber um höchstens 5-10m, wenn man trittsicher und Schwindelfrei ist problemlos

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Scharfer Grat

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Und bald oben, bin aber nicht hinten herum sondern direkt am Grat hoch

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Letzte Schritte hoch, der Abstieg ist etwas einfacher als der Gratübergang

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Rückblick am 3. Gipfel

10. Auf dem Siplingerkopf

Oben angekommen erstmal noch eine Gipfelrast gemacht die letzte für den Tag. Danach wars Zeit für eine Einkehr. An der Wilhelminenalpe gabs nur Ausschank, also halt noch die 20min rüber zur nächsten Hütte gegangen und dort Pause gemacht. Oben hielt dich der Nebel immer noch hinter dem Grünten, so dass bei mir bestes Wetter war, nur etwas Frisch für August. In den Südhängen aber gefühlt trotzdem recht warm (es waren unten um 20°C)

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Und zur Nagelfluhkette hinüber

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Nebelfall am Grünten, leider bildete sich oben eine 2. Schicht aus, das sah man aber zu der Uhrzeit noch ned auf gut 1500m

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Gipfelkreuz am Siplingerkopf, die tieferen Wolken sind grad so über mir durch (Untergrenze um 1750m)

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Wolkenspielchen

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Mal ein Tiefblick 150m tiefer gibts noch die Siplinger Nadel ein Giftzwerg

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Und im Zoom Nebelfall am Grünten

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Zoom zur Nadel hinab

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Links liegt das Gunzesrieder Tal

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Noch ein Rückblick über den Grat

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Talblick das Links war Rauch von nem Lagerfeuer oder sowas in der Nähe das roch man als man in die Schwaden kam, dass da Holz verbrannt wurde

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Wieder das Gipfelkreuz

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Noch ein Blick bevor es an den Abstieg ging

11. Siplingerkopf-Obere Wilhelminenalpe - Höllritzer Alpe

Nach einiger Zeit am Gipfel, gings dann runter. Es wäre zwar auch die Obere Wilhelminenalpe einfach bewirtet, aber wohl nur Ausschank, also wie viele andere noch die 20min zur Höllritzer Alpe drangehängt. Damit kamen dann noch ungefähr 100hm Anstieg dazu, so dass es sich am Ende auf insgesamt 1100m mit diversem Suchen und auf und ab summierte. Der Steig wird allerdings zur Wilhelminenalpe hinab deutlich leichter, nur noch T2-3.

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Blick zum Grünten im Abstieg

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Wieder unten in einem Sattel, der liegt aber nur wenige Meter tiefer

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Wegverlauf hier mutiert die Grattour zur Alptour

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Rückblick zum Kamm hinauf

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Mittlerweile gabs neuen Hochnebel, später ging der dann leider bis 1500m hinauf und war ca. 300m dick

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Wegverlauf hier T2

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Nochmal Teile der Nagelfluhkette

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Da unten rauchts, da haben die wohl irgendwo nen Lagerfeuer gehabt einen Richtigen brand konnte ich von Oben nicht erkennen

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Der untere Steile Abschnitt hier wirds nochmal ruppiger, danach einfache Alpwanderung

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Ziel anvisieren da war aber 1. nix los 2. wohl eher Ausschank, also nochmal 20min weiter gen Osten und dann in die Höllritzer Alpe, bzw. davor

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Wegverlauf T2-3 an der Stelle (eher T3, aber ganz knapp erreicht)

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Nagelfluh und dahinter der Hochnebel überm Tal

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Blick rüber sieht schon seltsam aus der Herrgottsbeton

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Rückblick zum Grat hier war auch einiges an Rauch in der Luft wohl von 2 Lagerfeuern

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An der Wilhelminenalpe, aber richtig Bewirtet sind die ned, eher Ausschank, also eins Weiter, machte halt nochmal 45min Extra der Abstecher

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Also rüber da, man muss erstmal rauf und runter, aber es sind nicht allzu viele Höhenmeter (100 gesamt je Richtung)

12. Auf der Höllritzer Alpe

Tja da mich das Angebot der Oberen Wilhelminenalpe nicht so angesprochen hat, gings dann gleich rüber zur Höllritzer. Die war auch um 16:30 noch gut besucht hauptsächlich Einheimische. Da dann die Überfällige Einkehr gemacht. Runter kam dann nix gscheides mehr. Das was in balderschwang am Weg war war entweder zu (Betriebsurlaub) oder zu Fein. Also wurde das Bierchen einfach nach zu Hause verlegt, auch wenns recht spät wurde (so 22:00)

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Pause!

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Und ne kleine aber Feine Jause dazu

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Zickereien, das ist irgendwas zusammengekreuztes. Teils nen Widder teils ne Südtiroler Rasse, die die haben

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Hühner gibts auch, die Kühe waren irgendwo in den Wiesen die hat man nur gehört

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Herrengedeck, ja Schief, aber die Cam spann rum

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Ausblick gegen 16:30 bin ich dann mal runter, aber nicht über die Strassen, hab noch einen alten Abstieg ausgekundschaftet

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Der Nebel fällt ein und steigt (Dunstglocke)

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Zurück gings erst einmal den gleichen Weg bis kurz vor die Obere Wilhelminenalpe, dann wollte ich mir aber noch einen Ex-Steig ansehen, der in meinen AV-Karten noch drin ist, so als Zuckerl am Ende.

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Die Suppe sollte mich dann noch nerven

13. Nebliger Abstieg auf Alten Pfaden

Tja die Abzweige fand ich dann auch gleich, da es noch einigermassen gute Pfadspuren hatte. Erst geht der Alte Steig lange auf ähnlicher Höhe durch, dazu muss man mehrmals unter Weidezäunen hindurch. Manch Vieh hatte da wohl ned allzu viele Leute gesehen, vor allem ein paar Pferde und Kühe wurden da neugierig, wer da im Nebel rumstochert. Aber mehr als dass ein Pferd ne Streicheleinheit wollte passierte nicht. Unten waren dann an einer Hütte Leute die mir dann den Restweg gezeigt haben. Also ab und an kommt da wohl wer vorbei aber nicht oft. Aber ohne GPS hätte das übel ausgehen können, hinter dieser Hütte gehts so 300m runter und das sehr steil. Die meiste Zeit im Nebel gings dann nach der Karte im GPS runter.

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Auf dem Alten Steig, von den alten Stegen über die Feuchtgebiete sind nur morsche Balken über, meist gings Kuhpfaden nach

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Gab aber auch Steigspuren

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Mal gut zu sehen mal gar ned, gehts erst auf gleicher Höhe unter der Oberen Wilhelminenalpe vorbei zu der ehemaligen Ascheralpe

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Mehr sah man ned, auch die Kühe sahen ned weiter, aber die blieben friedlich, bloss ein zwei mal war da jemand Neugierig, aber wenn man sich Aufbäumt und denen sagt wer der Boss ist geben die Ruhe und Hunde waren da keine Unterwegs

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Im Wald ist der Pfad deutlicher, insgesamt T3

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Aber auch Windwurf, aber unproblematisch

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Unter der Nebelschicht war die Sicht besser, da habens die Leute von der Alpe weiter oben markiert, dass die hoch finden. Die Obere Hälfte ist aber Pfadfindertum

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Unten angekommen, da es recht Matschig war wurde ein naher Bach mal schnell als Schuhwaschanlage genutzt.

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Unten angekommen nieselte es bereits, hatte also Richtig Glück mit dem Wetter, wenns auf dem letzten km nieselt stört mich mal gar ned.

Facts:

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GPS-Track

Aufstieg: 1100m
Abstieg: 1100m
Strecke: 19,6km
Gehzeit: 8 Stunden (mit Pfadfindereinlagen)

mFg Widdi

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Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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Verfasst: Do 5. Sep 2019, 21:59:42 


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BeitragVerfasst: Do 5. Sep 2019, 23:59:28 
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Registriert: Do 4. Sep 2008, 00:13:19
Beiträge: 39144
Wohnort: Kirchheim bei München (520 m ü. d. M.)
Servus Widdi,

sehr schöne sommerliche Bilder vom Gebirge, schaut sehr gut aus. Ich vermute aber, dass dir die Farbe Weiß zu wenig vorhanden ist. :) Danke fürs Zeigen!


Alles Gute

Max

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Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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