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BeitragVerfasst: Di 20. Jul 2021, 21:02:37 
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So Zeit für eine weitere Altlast, auch diesmal aus der Schweiz, da ich ja als zumindest Einmalig geimpfter erst seit letztem WE wieder ins nähere AT darf. Hier hatte ich die Ebenalp auf dem Radar, man hat unten im Tal auch einige Autos aus dem Münchner Umland gesehen, naja man ist ja aus dem Münchner Norden ja in so 3 Stunden da, allerdings weitgehend auf Autobahnen und später auf kleinen Sträßchen. Diesmal kamen auch meine Eltern mit,denen tat der wenn auch teure Ausflug auch sehr gut. Vermutlich wegen der dort deutlich lockereren Regelungen (ohne 3G-Blödsinn)

1. Bergfahrt

Nunja nach der gut 3-Stündigen Anfahrt, leider war Hörbranz die Falsche Adresse (überfüllte Raststätte), also noch einige Kilometer weiter, da meine Mutter wg. Rückenproblemen zwei kurze Pausen brauchte, aber da es ja recht zackig per Autobahn geht, kein Problem. Die Zeitung war morgens auch nicht da, also bereits um 9:00 am gut gefüllten Parkplatz in Wasserauen angekommen. Die Parkgebühr ging auch in Ordnung mit 5 Franken/Euro, allerdings dort dann mein Schweizer Kleingeld liegen gelassen, auf der Ebenalp sind halt auch deutlich mehr Gäste aus den Nachbarländern. Gegen 9:15 gings dann ohne Wartezeit mit der Gondel rauf, die wurde so ca. zu 70% befüllt, aber natürlich mit Maske, die konnte man dann aber sogar im Biergarten weglassen.

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Morgens an der Ebenalp, leider gabs dann später wieder tiefbasige Quellwolken, aber es blieb trocken und auch am Berg mit etwa 15°C angenehm temperiert

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Blick zur Gondel, das Gebäude dürfte noch Original aus den 1950er-Jahren sein, die Technik und die Gondeln wurden aber mal erneuert.

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Steile Trasse auf gut 1,5km werden über 723hm überwunden

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Leider keine guten Pics machen können, wurde dann aber bei der Talfahrt besser

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Rückblick auf die Trasse, die recht kurze Bahn hat 5 Stützen, gegenüber der Hohe Kasten

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Auch der Bodensee zeigt sich, dort blieb es sonniger

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Hoher Kasten, das Rechts könnte die Marwees sein, die geht nur anspruchsvoll her

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Seitenblick, zum Ersten Zwischenstopp, das ging unter man gönnt sich ja sonst nix.

2. Frühschoppen bei der Ebenalp

Da die Geplante Tour recht kurz war, diesmal, lediglich so insgesamt samt dem etwas anspruchsvolleren Abstieg vom Schäfler zur Altenalp hinab (hier hat man ein paar untere T3-Stellen drin) etwa 4 Stunden, was natürlich bei entsprechend früher Ankunft einiges an Sitzstrecke angeboten hat. Am Ende sinds bei mir etwa 600hm geworden, bei den Eltern auch ca. 200hm aber die haben nur ein kleines Hüttenhüpfen veranstaltet.

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Gesamte Anstiegsstrecke, nach so 5-10min sitzt man bereits auf der Terrasse, rechts endet einer der beiden Schilifte auf der Ebenalp

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Bergstations-Totale, die doch vielen Leute (Ferien in Teilen der Schweiz) haben sich sehr gut über das Wandergebiet verteilt

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Ausblick, der Grüne Buckel könnte die Fähneren sein

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Über dem Bodensee hält sich noch etwas Nebel

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Hier kann man durch einen Alpenblumengarten abkürzen

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Blick rüber zu weiteren Alpsteingipfeln, alle fallen mir da natürlich nicht ein

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Ziel erreicht, die Hüttendichte in der Gegend ist recht beachtlich, die Preise auch, aber gut man fährt ja nicht jedes WE bis in die Schweiz

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Altmann und Schäfler, den Säntis kann man hier kaum erkennen, erst weiter oben

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Pause mit Blick zum Bodensee, oben am Schäfler dann sich eher Richtung Säntis orientiert

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Hoher Kasten und links der "Vulkan" Fähnerenspitz

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Blick rüber zum Kronberg, so sieht es da also aus, wenn man was sieht ;)

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Im Norden das Appenzeller Vorderland

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Tja nach der Pause, gings dann gleich zum Schäfler weiter.

3. Ebenalp - Chlus

Ab der Hütte immer am Grat geblieben, bis hoch zum ebenfalls mit einem Stattlichen Gasthaus ausgestatteten Schäfler. Der Weg ist recht einfach lediglich T2, wird also bei einer Wiederholung von mir eher die Gegenrichtung werden, da es zur Altenalp sehr steil hinab geht. Oder bei etwas mehr Zeit auch mal die längere Variante, am Grat entlang dann aber mit weniger Sitzstrecke ;) Beide Varianten sind T3, der Direktabstieg war dann ein Test für die Gelenke. Zunöchst aber erst einmal zur Chlus hoch, hier kamen mir dann später die Älpler mit Pferden als Tragetieren entgegen.

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Ausblick, Richtige Gipfelrasten gab es diesmal nicht, es wurde eher eine Genußrunde, bietet sich ja an, wenn die Wirtshäuser auf oder ganz knapp unter den beiden Überstiegenen Gipfeln liegen (wenige Meter)

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Wieder der markante Altmann, tief unten der Seealpsee

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Nochmal die Marwees, ähnelt tw. dem Rofan von den Felsformationen her ist aber jünger (Kreide)

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Gipfelkreuz, ebenso wie am Schäfler, sich dort aber nicht lang aufgehalten, bzw. die Gipfelrast halt eben in den knapp unter den beiden Gipfeln liegenden Wirtshäusern gemacht

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Wegverlauf, oben schaut der Säntis herab. Mit Handyempfang sieht es aber wg. der Nähe zur Grenze und den tiefen Tälern eher mau aus

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Auf dem Landschaftlich netten Bergweg rüber zum Schäfler

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Aussichtsreich am Kronberg vorbei

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Marwees mal wieder

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Unten schaut der Seealpsee raus (aber der in der Schweiz), an dem war einiges los, einen Namensvetter gibt's ja im Allgäu auch

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Unschwieriger Wegverlauf, erst hinter dem Schäflergipfel wird es etwas alpiner

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Ausblick ins Vorderland

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Vor dem Schäfler folgt ein Sattel, wo man auf die Chlusalpe trifft

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Enziane, die gibt's an dem Kamm haufenweise, naja ist ja im weitesten Sinne auch eher Voralpen

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Weitere Blumen

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Und etwas Wildwest-Feeling, da die nahe Alp Pferde als Tragetiere nimmt

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Altmann und die Alp Chlus, knapp 200hm unter dem Schäfler

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Ein weiterer Grat und tief unten der Bodensee

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Links pfeift es an einigen Stellen fast Senkrecht herunter

4. Chlus - Schäfler

Von der Chlushütte aus, gings dann auf weiter bequemem, nun aber deutlicher ansteigenden Weg rauf zum Schäfler, leider zog es Alpsteintypisch später wieder zu, so dass man danna uf dem eigtl. Gipfel nicht mehr allzu viel gesehen hat. Die Wolken hielten sich dann komischerweise wieder für wenige Stunden bis zum Frühen Abend, wenn man wieder ins Tal fährt. Scheint aber der Nördlich vorgeschobenen Lage des Alpsteins geschuldet zu sein, von 400m (Bodensee) gehts nach so 30km Luftlinie gleich mal auf 2500m hinauf

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Rückblick die Alpwiese dort unten heißt passenderweise Garten

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Und die Chlusalp in der Totalen, die ist allerdings nicht bewirtet

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Nochmal der Markante Altmann, der ist mit 2436m die Nummer 3 im Alpstein, aber auf den kommt man nur mit Kraxelei, die Wege hoch zum 2502m hohen Säntis liegen meistens im T3-Bereich

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Wieder die Fähnerenspitz, darunter ein weiterer Schlepper des kleinen Schigebiets, hier hielt sich auf 1700m noch ein Schneerest

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Ein paar Ziegen am Weg

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Mehr Zickereien

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Kitschiger Ausblick

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Auch der Hohe Kasten ist schon ein Stück weit weg

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Weiter geht's auf bequemem Weg

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Rückblick zur Alphütte

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Altmann mit Karstformen

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Schaut man nach Norden hat man Seeblick

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Wieder der Kronberg, der ist nur wenige Kilometer entfernt

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Die Marwees gefällt mir aber besser

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Rückblick auf die bisherige Strecke

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Panorama unten war eine Gruppe Kühe unterwegs

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Ziel anvisieren

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Kurz am Gipfelkreuz vorbeigeschaut, das steht ein Stück unterhalb des Gipfels

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Wieder der Seealpsee von oben

5. Einkehr auf dem Schäfler

Oben angekommen, erst mal zum Stattlichen Gasthaus und sich dort einen netten Platz mit Säntisblick ausgesucht. Dort dann eine ausgedehnte Mittagspause eingelegt. jedenfalls kenne ich eine ähnliche Hüttendichte wie im Alpstein nur vom Brauneck und die hatten sich ja im März oben beim Stie auch das Schweizer Prinzip abgeschaut. Gab dann eine ordentliche Brotzeit, leider zog es wieder mal zu, aber gut, so genau kenn ich in der Ecke das Wetter noch nicht. Danach gings leider im Nebel kurz auf den eigtl. Gipfel hinauf, der aber nur wenige Meter oberhalb des Gasthauses liegt, bevor der Alpinere Teil der Runde los ging.

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Angekommen, mal eben ein großes Berggasthaus auf den Gipfel gesetzt, bzw. knapp darunter

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Altmann, Säntis, Altenalptürme, leider beim Direktabstieg zur Altenalp gestürzt, aber ausser ein paar Kratzern nix passiert, bisher einfach zu selten unterwegs gewesen heuer

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Nochmal mit leichtem Zoom, der Grat geht direkt bis zum Säntis hinauf

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Pause!

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Und die Brotzeit zwar 25 Fränkli, aber sehr lecker und reichlich, da kann man nix sagen!

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Noch die Pferde von der Chlusalpe, die standen diesmal am Vorgipfel, wenige Meter unter der Hütte

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Langsam fällt Nebel ein

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Talblick, auch diesmal die Untergrenze wieder recht tief, auf 1900m

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Auch am Altmann nebelt es ein, passiert da aber häufiger, weil der Alpstein ähnlich wie der Nomen Est Omen Wetterstein in erster bzw. zweiter Reihe zum Alpenvorland stehen

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Tiefblick zum Seealpsee, oberhalb ca. 1800m sah man dann erst mal eine Weile kaum noch was

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Rückblick vom Gipfel, da war der Vorhang dann erst einmal zu, war aber für den Südseitigen Abstieg besser.

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Durch die Steilflanke ging es dann auf einem ausgefuchsten Steig runter, großartige Kletterei gab es da aber nicht.

6. Schäfler - Altenalp

Nach der ausführlichen Mittagspause, gings dann leider tw. bewölkt direkt durch die Südflanke hinab zur Altenalp auf knapp 1600m Höhe. Von dort aus kann man wahlweise zum Seealpsee absteigen oder auf einem Höhenweg bis zum Wildkirchli gehen. es wurde sie Zweite Variante. Auch die Altenalp ist einfach bewirtet, aber die dann erst einmal links liegen gelassen, da mich das GH Äscher mehr interessiert hat.

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Bereits im Abstieg, leider wieder vernebelt

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Wegverlauf, der Steig geht (wg. Nebel nicht zu sehen an einer fast senkrechten Flanke entlang

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Scharfer Grat, oben steht auch wenn man einsteigt ab hier alpines Gelände. Schwerer als T3 ist selbst der Direktabstieg zur Alpe nicht, nächstes mal dann entweder über die Traverse gehen (dafür eine Pause weniger machen) Oder das ganze im Uhrzeigersinn angehen.

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Blick runter zur Altenalp die nächsten knapp 300hm ging es dann zur Sache

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Wegverlauf, im Abstieg nicht ganz ohne

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Es geht durch Steilgras und an Felswänden vorbei

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Erst unten wirds flacher, aber es geht recht direkt zur Alp hinab

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Gegenüber ist ein weiteres Berggasthaus, da geht's zur Meglisalp rüber

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Eine der deftigeren Ecken, hier ist man tw. im T3 Bereich

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Nochmal die Felswand

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Rückblick auf dem Weg war im Gegensatz zum Normalweg wenig los

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Nett trassiert

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Etwas begrenzter Ausblick, tja wieder mal Nebel

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Unterhalb der Felswand, wirds aber bereits wieder einfacher, ist nur ein kurzes alpineres Stück

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Auch die Sonne schaffts immer wieder durch die tiefen Wolken

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Altenalp mit Hangwolken

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Relief der Ecke, links und rechts steile Felsen mittig kleine, tief eingeschnittene Täler

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Nach einer knappen Stunde an der Altenalp angekommen, Von oben war der Steig mit 40min angegeben

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Blick auf die andere Talseite, das markante Gebäude ist das Gasthaus auf der Meglisalp

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Wieder die Marwees aus einem anderen Blickwinkel

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Bei der Altenalp angekommen

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Hier kann man auch einkehren, aber für mich ging es da lieber die knappe Stunde zum Äscher weiter

7. Altenalp - Weesen

And er Altenalp angekommen gings, dann über einen Höhenweg meist auf ca. 1400-1500m Höhe quer am Hang entlang weiter bis zum Äscher, der ja als einer der Schönsten Orte der Welt gilt. Überrascht mich eh mittlerweile wie schnell man ausm Münchner Umland in die Ostschweiz kommt. Hab den Abschnitt wg. der vielen Pics auf 2 Abschnitte aufgeteilt, zuerst bis zur Weesen (eine Alp an der man vorbei kommt) und dann zum Äscher weiter. Auf dem Höhenweg macht man dann nochmal einige Höhenmeter in beide Richtungen.

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Rückblick hoch

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Es geht dann auf einem netten Höhenweg weiter, man kann sowohl hoch in die Gipfel des Alpsteins, als auch runter zu den Seen schauen

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Nochmal die Meglisalp, die thront über einer Steilstufe und das schon seit 120 Jahren, das Gebäude wurde aber erst auf heuer deutlich Umgebaut

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Wieder der Seealpsee

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Wegverlauf, hier ist man wieder im T2-Bereich unterwegs, nur der Direktabstieg vom Schäfler ist zumindest für mich T3

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Es geht eher leicht Absteigend auf ca. 1500m weiter

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Meglisalp und der Talschluss

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Leider verstecken sich die Höheren Gipfel in Wolken, aber insgesamt gutes Wetter erwischt

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Seealpsee von oben, dahinter die Felswände der Marwees (2056m)

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Hoher Kasten und Kühe, die tragen dort sogar noch Hörner, sind aber ganz friedlich, auch wenn die manchmal blöd schauen

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Unten am See sind 2 weitere Wirtschaften und die waren soweit von oben gesehen sehr gut besucht!

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Nochmal der Talschluss von oben.

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Rückblick, landschaftlich ohnehin recht spektakulär mit den Scharfen Graten

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Bei der Weesen auf knapp 1500m angekommen

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Rückblick

8. Weesen - Äscher

Von der Weesenalp, gings dann weiterhin auf einem Höhenweg noch die 40 Minuten bis zum Äscher. Da hat man mal eben in eine Halbhöhle gleich ein ganzes Wirtshaus eingebaut. Kommt dann öfters mal vor, dass es auch mal von oben runtertropft. Hatte mehrmals gedacht da geht ein Platzregen nieder, dabei tropfte es da nur vom Überhang hinab. Vom Ausblick störten weiterhin einige Wolken, aber insgesamt einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix vorgefunden. Gegen Nachmittags wurde es dann etwas kühler, meine Eltern sind erst beim Äscher verhockt, später 190m höher auf der Ebenalp selbst. Dank langer Betriebszeiten konnte man bequem bis 18:30! oben im Wirtshaus hocken, die letzte Gondel fährt um 19:00! ins Tal.

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Hinter der Alp folgten noch 2 kleinere Anstiege

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Immer die Felsen oberhalb im Blick

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Seealpsee und Meglisalp

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Und der Wegverlauf, leider mit Wolken, bei strahlendem Sonnenschein sicher noch spektakulärer anzusehen

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Der Pfad steigt dann nochmal bis auf 1560m an, bevor es erst einmal wieder auf 1400m und Anschliessend zu den Wildkirchlihöhlen auf etwa 1450m hinauf geht. Ab dort muss man dann nur noch durch den Berg durch und noch so eine Halbe Stunde bis zur Ebenalp (dem Gasthaus) aufsteigen

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Wegverlauf, leider wieder kein Kaiserwetter, aber Südseitig war es mir mit den Wolken lieber als ohne

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Seealpsee und daneben der schöne Höhenweg, über den es retour zur Ebenalp ging

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Kurz vor dem Scheitel des Höhenwegs auf ca. 1550m, danach gings teils durch Wald erstmal 120m runter und dann nochmal so 50hm rauf

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Hier kann man dann zwischen mehreren Wegen wählen, hab mich für den Steig zum Äscher entschieden

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Wegverlauf zum Äscher über einen netten Pfad im Bergwald, ca. 15min später dort angekommen und noch einmal eingekehrt, was tut man nicht alles für ein wenig Normalität

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Blick Richtung Äscher unter der Wand rechts ist das Gasthaus, einfach in die Halbhöhle reingebaut und das schon vor über 160! Jahren (das heutige Gebäude wurde 1860 dort gebaut!)

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Wegverlauf

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Und das Ziel ist in Sicht

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Angekommen, dei Felswand über der Hütte ist so ca. 100m hoch, oder mehr

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Bewölkter Rückblick, dennoch eine Abwechslungsreiche, kleine Runde gewesen

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Hier war auch gegen 15:45 noch viel los, ein nettes Plätzchen fand sich dennoch.

9. Am Wildkirchli

Nunja gegen 15:45 angekommen, gleich noch eine kleine Pause beim GH Äscher eingelegt, ebenfalls auf der Terrasse, hier dann für den Weg zum Klo (Nebengebäude) die Maske weggelassen. Am Ende hielt ichs dort dann etwas länger aus, so dass der Treffpunkt oben an der Ebenalp nicht mehr zu halten war. Der Sturzschnaps wurde dann auch gleich noch eingenommen, weil dass der Ausflug teuer wird war eh klar. Zurück gings dann auf bequemen Weg und erst einmal durch den Berg durch, bevor man oberhalb der Wildkirchlihöhlen noch einen Aufstieg von 15min bis zum Gasthaus hat. bei der Gondel war man von dort aus aber in wenigen Minuten, somit ging es mit der 18:45-Gondel ins Tal und danach in gut 3 Stunden Back home (mit 2 kurzen Pausen)

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Pause!

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Blick rüber mal wieder

BildInteressante Lage des Lokals, von der überhängenden Wand tropfte es ordentlich runter

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Herrengedeck, der Sturz mit den daraus resultierenden Kratzern musste ja "bezahlt" werden

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Gasthaus-Totale, einfach mal eben vor 160 Jahren direkt unter eine überhängende Wand gequetscht, Respekt an die Leute, die das damals aufgebaut haben, da gabs ja noch keine Helis, also man musste alles per Pedes oder Pferd, etc. da hochtragen oder in der Nähe abholzen.

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Rückblick das Gebäude kauert direkt am Fels und ist auch noch unter einem Überhang gebaut!

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Der Hohe Kasten ist bereits wolkenfrei, leider hing das dann am Säntis noch ne Zeit lang fest

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Auf dem Weg zurück zur Ebenalp, später geht der Wanderweg IM Berg weiter

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Beim Wildkirchli, das hat man einfach mal eben in den Fels gehauen und es gibt sogar einen kleinen Kirchturm

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Nämlich diesen hier, man hat da eine kleine Kirche reingebaut, ebenfalls in einer Höhle, danach geht's durch die eigentliche Höhle wieder zur Ebenalp zurück

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Interessant, man hat einen kleinen Kirchturm und einen Zaun drum herum gebaut aber schon vor Jahrhunderten, das Kirchlein selber ist in den Fels gehauen!

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Hinter der Kapelle geht es erst einmal im Berg nach oben, man kommt an einem kleinen Museum vorbei, da hab ich aber nur kurz reingeschaut

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In der Höhle geht es hinauf, immer wieder gibt es da Infotafeln, leider sind meine Pics da nix geworden

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Rückblick zur Höhle, ab da waren es lediglich noch ca. 15min bis zum Gasthaus Ebenalp und etwa 10min bis zur Seilbahn.

10. Zurück auf der Ebenalp

Mit ein wenig Verspätung, gings dann vom Wildkirchli wieder hoch zur Ebenalp, also statt der abgesprochenen 17:00 am Treffpunkt waren es halt dann 17:15, aber da die Bahn bis 19:00 fährt, kein Problem. Mit dem Handynetz ist das ja im Alpstein so eine Sache, mancherorts gehts, oft aber nicht. Zumal man ja oben von der Ebenalp aus ja die Wanderwege Richtung Wildkirchli im Blick hat. Nach einer weiteren Pause, ging es dann um 18:45 ins Tal zurück, samt einigen Knipsern vor dem Gasthaus.

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Talblick, es ging dann für mich nochmal die 190hm zum Berggasthaus hoch, bevor es dann gegen 18:30 Richtung Seilbahn und mit selbiger ins Tal ging

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Trotz Wolken gab es noch gute Sichten zum Bodensee hinüber

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Und zum Hohen Kasten, den Alpstein hat man aber kaum noch gesehen

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Wolkiger Ausblick über den Fähnerenspitz hinweg

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Das Ziel ist in Sicht, trotzdem nach wenigen Minuten angekommen, oben in der Ebenalp hats dann auch keinen Gestört, dass man die Maske nicht angelegt hatte.

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Oben dann einen diesigen Seeblick gehabt und innen auch auf die Maske verzichtet, da ja um 17:30 nicht mehr allzu viel los war dort oben. Gestört hat das im Wirtshaus keinen.

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Nochmal das Schwabenmeer, sah aber mit bloßem Auge besser aus und endlich mal ein Tag (fast) Normalität

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Später machte sich der Schäfler wieder frei

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Auch an der Marwees ziehen die Wolken ab

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Und auch der Seealpsee kommt wieder in Sicht, sieht von oben schon sehr nett aus das Eck, nur der Säntis blieb noch Schüchtern hinter Wolken versteckt

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Und natürlich muss noch mal der Bodensee herhalten

11. Talfahrt

Nach einer weiteren Einkehr oben am berg, ging es dann in wenigen Minuten zurück zur Seilbahn und mit der vorletzten Gondel ins Tal. Unten sich noch umgezogen und dann mit 2 Kurzen Pausen, die hab ich selber auch gebraucht, da ja die Strecke ins Appenzeller Land doch sehr Autobahnlastig ist wieder back Home. Diesmal aber via Landstraße. So gegen 22:00 war dann der heurige "Muttertagsausflug" zu Ende. Letztes Jahr ging es ins Stubaital (da fährt man trotz weniger km genauso lange hin) Und heuer halt eben in die Schweiz, und vermutlich wird der nächstes Jahr wiederholt, da mir die Schweiz trotz der Hohen Preise immer sympathischer wird

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Zeit für den Abstieg, als die 18:30 Gondel ins Tal gefahren ist, halt die paar Minuten runter zur Station und ins Tal gefahren

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Auch Säntis und Altmann kommen wieder aus den Wolken heraus

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Um 18:45! ging es in die Gondel und wieder ins Tal zurück

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Blick zum Hohen Kasten hinüber

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Die Trasse wird talwärts immer steiler, das spektakulärste Stück ist hinter der Stütze im Bild

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Gegengondel, am Ende des Steilstücks kreuzen sich die beiden Gondeln

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Das spektakulärste Stück der Gondelbahn

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Gegen 19:00 war am Parkplatz nicht mehr allzu viel los

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Fast unten, die Bahn hat eine Interessante Trasse

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Rückblick

Facts:

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GPS-Track

Aufstieg: 600m
Abstieg: 600m
Strecke: 11km davon 8km zu Fuß
Gehzeit: 4 Stunden

mFg Widdi

_________________
Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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Sonnensturm
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Beiträge: 17188
Wohnort: Oberallgäu (730m)
Hauptsache unverletzt nach dem Sturz! :zustimm: Deine letzte Verletzung liegt ja noch nicht allzulang zurück!


Der Seealpsee ist toll, sowie das gesamte Alpstein-Massiv. Als ich dort war traf ich auf Steinböcke am Sattel zw. Altmann und Säntis. Die waren keine 5 Meter entfernt, wussten genau dass die Wanderer nicht von den Wegen abkönnen. Einen wilden steinbock von der Nähe zu beobachten ist schon was Besonderes. Das war 2005, damals existierte auch noch etwas Restgletscher am Säntis. War damals mit dem Rad von Konstanz aus zum Säntis gefahren und hatte unterhalb des Seealpsees das Zelt aufgeschlagen um am Folgetag den Säntis zu erklimmen.

_________________
"Einen Status abzulehnen ist noch nicht mal Verzicht.
Das ist alles ohne Wert und wir brauchen es nicht.
Das erfundene Image nach dem ihr strebt,
ist das wertlose Geld nicht wert, das ihr dafür ausgebt!"

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BeitragVerfasst: Di 20. Jul 2021, 21:25:20 
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Beiträge: 47457
Wohnort: Kirchheim bei München (520 m ü. d. M.)
Servus Widdi,

sehr schöne Bilder - natürlich ist es in der Schweiz schön. Aber das ist es in deiner näheren und nächsten Umgebung auch. Du müsstest nicht für jeden Ausflug so weit fahren. Eine Radtour oder Wanderung an der Glonn oder Amper ist doch bestimmt genauso schön!

Alles Gute


Max

_________________
Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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BeitragVerfasst: Di 20. Jul 2021, 21:45:57 
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Wohnort: Markt Indersdorf (484m)
Die Schweiz kommt mir, weil es halt doch 3 Autostunden sind auch nicht jedes WE in Frage. Je nachdem wie das Wetter kommenden Samstag ist. Falls einigermaßen stabil, steht da eher wieder Tirol an (näher und günstiger und ich darf ja seit 15.7. wieder, weil zumindest einmal geimpft!), aber einmal im Monat in die Schweiz/Liechtenstein kann man sich durchaus mal gönnen (hab ich auch so in der Richtung vor bis Oktober), aber dafür im Austausch halt nicht ganz so oft wegfahren. Ich kann ja bei mir wenn ich will auch von der Haustür aus einfach mal eben nach Altomünster wandern das sind so 3,5 Stunden Gehzeit (und das schon ein paar mal gemacht), und mit der S-Bahn zurückfahren. Ist halt was für eher instabile Tage, weil vom Maierbräu oder vom Kapplerbräu ist man ja in wenigen Minuten am Bahnhof Aber mit den Alpen kann halt das Dachauer Hügelland nicht mithalten und mit dem Alpstein schon gleich 2x nicht. ;) Ad Verletzung: ganz ungeschoren kam ich bei dem Sturz nicht weg, hab mir aber nur einen verkratzten Unterschenkel geholt, im Karwendel hatte ich was ähnliches auch schon, da aber schlimmer (blutiger). Der Rechte Knöchel machte aber keinerlei Zicken, die macht er nur bei längerem Stehen (mehrere Stunden) Naja und eben wg. Corona heuer halt nicht ganz so fit wie sonst beim Bergsport.

mFg Widdi

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