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BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2017, 21:37:36 
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Mit mittlerweile 3 Wochen Verspätung, geht's an eine weitere Südtirol-Altlast, diesmal gings nach zwei Jahren mal wieder zum Lagazuoi. War aber auch der steinigste Abschnitt der ganzen Schiwoche, liegt aber am hochalpinen Gelände. Dafür ist gerade die hintere Abfahrt landschaftlich eine Wucht. Für mich die schönste Talabfahrt im Dolomiti-Superski-Verbund und mit fast 8km auch recht lang.

1. Anfahrt zum Campolongopass

Nunja morgens gings wieder auf dem üblichen Weg rüber nach Alta Badia. Da die schöne Super 8-Schitour nicht ging, bin ich nur bis zum Lagazuoi rüber und dafür eben am Nachmittag noch ein wenig in Alta Badia rumgefahren. Zunächst aber erstmal hoch zum Dantercepies und die lange Abfahrt runter, bis zur 6KSB Masarei identisch mit der Tour zum Heiligen Kreuz, 2 Tage davor. Also auch wieder mit dem Cherz dazwischen, hab aber diesmal hinterm Campolongo noch eine Wiederholungsfahrt gemacht.

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Oben angekommen, den ersten Teil bis Cir diesmal ohne Halt.

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Blick hoch zum Mittagstal, da geht nix

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Und schon bei der Boe-Bahn angekommen

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Blick hoch zum Vallon, bin den erst mal gefahren, hatte es nicht allzu eilig bis zum Lagazuoi, wäre ich noch bis zum Averau hätte der nicht reingepasst.

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In der DSB Vallon

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Blick rüber zur Marmolada

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Seitenblick zur Franz Kostner-Hütte, die ist im Winter jedoch geschlossen

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Blick rauf in die Sella, danach gings runter zum Campolongo

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Mal ein Blick ins Gebiet von Alta Badia rüber

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Rückblick die Sonne hat den meisten Schnee am Südhang gebrutzelt

2. Campolongopass - Masarei - Armentarola

Nunja kaum angekommen, gings dann gleich via Cherz rüber, da noch Zeit war 2x die lange 6KSB Masarei gefahren, wollte erst gegen 11:00 am Lagazuoi sein. Danach nah Armentearola rüber, dort kam ich dann auch in einen der nächsten Busse. Die sind jedoch als Sammeltaxen ausgelegt, kosten Pauschal 6€ pro Kopf, die Pferde danach kommen nochmal auf 2,50€, entspricht etwa dem Gegenwert von 2 Bier, aber die ist die geniale hintere Abfahrt alle mal wert!

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In der 4SB (S)Cherz

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Blick Richtung Fanes vom Cherz, danach gleich zur Masarei runter

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Sassongher, dahinter der Hauptkamm

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Und die Fanes mal wieder

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Seitenblick aus der 6KSB Masarei

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Und eine der beiden Varianten runter, recht lang aber flach, hab die Sonnenpiste genommen

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Netter Ausblick und genug Gefälle, um ohne Schieben durchzukommen

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Eine der Hütten an den Abfahrten

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Nun gings aber die 9b runter bis Armentarola

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Idylle an der Abfahrt

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Fast unten, bei einem Hotel gehen dann die Busse hoch

3. Vordere Abfahrt am Lagazuoi

Nunja nach der Busfahrt, gings dann gleich zur Gondel rüber. Hatte meist etwa 2 Gondeln Wartezeit, entspricht 5-10min das geht für eine 50er-Pendelbahn. Die ist sowieso kurios, erstens hängt die nur an Drahtseilen und dazu gehen die Türen nach oben auf. Einen Haken hat die PB, oben fahren dann gleich Stoßweise viele runter, wodurch eher mehr Steine rauskommen.

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Am Falzaregopass

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Tja noch die Einkehr ausgeschaut, allerdings war an eine Abfahrt von der Hütte nicht zu denken (Schneemangel)

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In der Vorderen Abfahrt, ausser Bergstation und Hütte steht dort oben nichts

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Tofane vom Starthang, unten muss man sich entscheiden: Vorn runter oder hinter nach Armentarola

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Dahinter müssten Cristallo und Sorapiss sein, beides teils über 3200m hohe Bergstöcke

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Rückblick hoch, ziemlich modelliert die Abfahrt, aber bei dem Gelände verständlich!

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Blick runter vom Mittelteil, man musste ziemlich auf Steine achten, ein paar kleine hab ich dann doch kassiert, aber gut das macht ein Schiservice wieder heil.

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Hexenstein und Marmolada

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Unter der Gondel durch, danach gings wieder hoch

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Blick die Trasse rauf, 640hm auf grad mal 1150m Strecke, direkt die Felswand hoch.

4. Rückfahrt und Einkehrschwung

Nunja unten angekommen, waren doch wieder einige Leute da, aber auch diesmal war die Wartezeit mit 10min nicht wirklich groß, hab das schon schlimmer erlebt. Unten an der Talstation steht unter anderem auch Ausrangiertes Kriegsgerät rum, war ja doch am Lagazuoi eines der Schlachtfelder des 1. Weltkriegs. Im Sommer kann man sich tw. die alten Stollen ansehen, die die Österreicher und die Italiener dort in den Berg getrieben haben. Danach gings noch den kurzen Weg zum Rifugio Lagazuoi hoch, das steht fast am Gipfel oben auf 2750m.

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Altes Geschütz an der Talstation

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Oben angekommen, nettes Panorama, die Bergstation klebt wie ein Adlerhorst oben am Fels, gibt nette Tiefblicke

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Fanisspitzen vom Weg zur Hütte gesehen

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Tofana und Bergstation von der Hütte aus, hab die Schi unten an der Gondel gelassen, die Stöcke jedoch mit hoch genommen (Schuhwerk)

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Pelmo und Averau vom Lagazuoi aus

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Blick zur Sella, ich ging lieber rein

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Pause man kann bei Tisch und an der Bar bestellen

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Mal kurz raus, geniales Pano und Kaiserwetter, landschaftlich ist die Ecke eh eine andere Liga.

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Mittag diesmal Bandnudeln mit Rehragout, Brotzeitwetter war noch keins

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Schnaps und Genussbier hinterher, danach gings wieder runter und zurück nach Südtirol.

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Tofane und natürlich die Italienische Flagge vor der Hütte!

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Monte Pelmo und Civetta vom Lagazuoi

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Das hinten könnte evtl. die Pala sein, oder eine andere Dolomitengruppe

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Mal die Marmolada-Totale

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Blick zum eigtl. Gipfel des kl. Lagazuoi

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Sella vom Lagazuoi aus

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Noch ein Blick runter Richtung Puezgruppe

5. Abfahrt nach Armentarola, oberer Teil

Nunja nach der Pause gings nach ausgiebiger Panoschau runter nach Armentarola. im oberen Teil fährt man quasi über ein Hochplateau, das nach unten in ein Hochtal über geht. Leider war der obere Teil ziemlich steinig, weiter unten gings dann, aber immerhin ging die Abfahrt. Letztes Jahr ging da nichts.

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Tofane und Fanes

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Mal ein Blick in das Hochtal, durch das die Abfahrt führt. Da will man alle paar Meter stehen bleiben.

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Mal der Monte Pelmo

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Cristallo und Antelao, oder doch Sorapiss, kenn mich in der Ecke nicht 100% aus

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Civetta von der Bergstation aus

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Ausblick am Start

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Runter da!

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Wieder mal die Tofane, schon ziemlich mächtige Gipfel mit bis zu 3244m

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Fanisspitzen

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Ausblick aus der Abfahrt

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Verlauf, übrigens eine komplette Hintenrum-Abfahrt, ohne jegliche Lift-Infrastruktur bis runter

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Oben eher eine Hochebene/Hochtal

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Mit Blick in die Fanes hinein

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Hinter einer Geländestufe, geht der untere, tw. bewaldete Teil los

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Ausblick mal wieder

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Ab 2200m dann die ersten Latschen etc, danach gings in den unteren Teil über.

6. Abfahrt nach Armentarola unterer Teil

Nunja an der Baumgrenze, gings dann in den unteren Teil der Abfahrt. Der geht zunächst eine Geländestufe runter, danach immer flacher werdend bis zum Langlaufzentrum von Armentarola. Dort kann man dann entweder ab einer Hütte den Bus nehmen oder ein Stück weiter zu den Pferdeschlitten rüber, ich nehm da lieber den Pferdedienst.

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Tja kurz vor der Kante in den unteren Teil

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Wieder der Sassongher, wirkt recht weit weg

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Die Waldgrenze ist erreicht

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Blick in die Felsen hinauf

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Hinten ragt die Fanes auf, hinter den Felsen vorn versteckt sich die Kleinfanesalm

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Im unteren flacheren Stück, es kommt noch eine kleine Geländestufe, danach leider etwas Ziehweg-lastig

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Bei der Scotonihütte

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Dahinter geht die 2. Geländestufe runter, die in das flache Langlaufzentrum mündet

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Gefrorene Wasserfälle, wohl Quellen im Fels

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Imposante Felswände oberhalb

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Verbindung zum Pferdelift, sehr flach, leider

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Rückblick hoch, ordentliche Distanzen dort hinten.

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Weiterhin im Zieher

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und angekommen, eine Kutsche fuhr mir vor der Nase weg, nochmal ca. 10-15min Warten, aber gut die Abfahrt ist eh mehr Sightseeing

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Der Antrieb des Pferdelifts: 2PS mit Hafervergaser, ziehen aber um die 50 Leute auf einmal+Kutsche

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Seitenblick, danach gings noch etwas durch Alta Badia.

7. Schinachmittag in Alta Badia

Nunja in Armentarola angekommen, gings gleich rüber zum Piz Sorega. Dort 2x gefahren und quer durchs blaue Meer zurück. Diesmal jedoch eher via Arlara und Col Alt, da mir der Teil noch gefehlt hat. Gegen 15:00 gings dann wieder auf den Rückweg nach Gröden.

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Zieher rüber zum Piz Sorega, dort dann 2x gefahren

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Rückblick zum Lagazuoi aus der Gondel zum Piz Sorega

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Noch die Rote Variante runter

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Blick hoch zur Fanes

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Unterer Teil der roten Variante, danach gings rüber

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Diesmal eine der 4SB oben genommen, für den Wechsel, schneller gehts via Biok und Pralongia

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Noch der Sassongher vom Lift aus

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Irgendwo zwischen St. Kassian und Corvara

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Sprung runter Richtung Col Alt, gegenüber der Sass Songher

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Mal ein Rückblick zur Fanes rüber

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Und mal in die 4KSB/B Arlara, fuhr leider wie meistens ziemlich langsam

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Seitenblick auf der Direkten Abfahrt war leider ein Renntraining, danach gings dann via Pralongia nach Gröden zurück

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Sassongher mal wieder

8. Rückfahrt nach St. Christina

Nunja wieder unten angekommen gings dann noch mit der langen Liftkette rüber aufs Grödner Joch und wie üblich zum Ciampinoi rüber. Ziel war auch diesmal die Seceda und die Talabfahrt runter nach St. Ulrich. Leider ging die 4KSB oben doch nur bis 16:45, gegen Februar fährt die bis 17:00, aber bis man unten ist, dauert halt auch seine Zeit. Bin dann erstmal die Saslong runter. Am Ende war dann noch eine Runde oben an der Seceda drin

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Auf dem Rückweg, im Schatten wurde es recht frisch

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Blick rüber Richtung Sellajoch, kurz vor der 4KSB Cir

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Seitenblick bei der 4SB Val Setus, ginge auch als Herbstbild durch

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Schlern vom Dantercepies aus

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Diesmal die Abfahrt Frea gewählt

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Im unteren Teil der Abfahrt, danach gings rüber zum Ciampinoi

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Unten angekommen

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Und ab in die Saslong, diesmal wieder die Schwarze Variante genommen

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Schlern und Seiseralm aus dem oberen Teil

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Bereits auf der Halben Strecke, einiges los, war aber schnell dort vorbei

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Schlusshang

9. Endgültige Talabfahrt

Im Ronda-Express angenommen, gings dann gleich nochmal ganz rauf. Danach ging es ein weiteres mal die La Longia hinunter. Dort lief grad ein Notarzteinsatz mit dem Helikopter, dies hatte ich aber natürlich von oben nicht gesehen. Offensichtlich ein Schiunfall mit einem oder mehreren Verletzten. Hatte erst an ne größere Gruppe gedacht, die los wollte, es war aber eine kurzzeitige Sperre der Abfahrt wg. eines Rettungseinsatzes. Hab das aber auch erst gecheckt als der Pistendienst kam und mich angehalten hatte. Naja wenige Minuten Später war die Sache erledigt, das konnte man von oben nicht wirklich gut Sehen.

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Seitenblick zur Fermeda

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Ind er langen 4KSB rauf zur Seceda, hab an einem der Tage auch einen Mitarbeiter der Bergbahn am Zieher zur Trojerhütte werkeln gesehen, Schnee reinschaufeln

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Blick rüber zur Sella

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Abendstimmung

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Goldene Stunde an der Fermeda

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Seitenblick

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Mal der Monte Stevia

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Und wieder die Sella

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Blaue Stunde am Langkofel, danach gings erstmal gen Tal

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Mal ein Blick zum Raschötz

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Rückblick hoch

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Noch die glühende Seceda am Abend

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Danach unten an den Hütten vorbei, zuvor eine kleine Wartezeit wg. Rettungseinsatz gehabt, wenig später war die Strecke wieder frei

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Tja danach noch der obligatorische Absacker, fiel wieder Recht lang aus

Facts:

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GPS-Track

Strecke: 106km, davon 10km per Bus
Vmax: 87km/h

mFg Widdi

_________________
Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 11. Feb 2017, 21:37:36 


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BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2017, 21:45:14 
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Registriert: Do 4. Sep 2008, 00:13:19
Beiträge: 42052
Wohnort: Kirchheim bei München (520 m ü. d. M.)
Servus Widdi,

wieder sehr schöne Bilder! Zum Geschütz, in den Dolomiten tobte der Krieg zwischen österreichischen Gebirgsjägern und italienischen Alpini im 1. Weltkrieg. Drum mag das Geschütz da stehen.

Alles Gute

Max

_________________
Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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