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BeitragVerfasst: Fr 8. Jan 2021, 21:14:45 
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Wohnort: Markt Indersdorf (484m)
So Zeit für eine weitere Altlast, da uns die Obrigkeit leider nur Wanderungen oder, falls man entsprechende Ausrüstung hat Anstiege per Tourenschi erlaubt, musste es also wieder eine Winterwanderung sein. Diesmal fiel die Wahl auf den Hohen Kranzberg bei Mittenwald, der allerdings mit knapp 1400m nicht allzu hoch ist. Ursprünglich war ja geplant die Tour auf dem gleichen Weg zurück zu gehen, allerdings, da es gut gangbar war und nur wenige Eisige Stellen hatte, gings anschließend über Ferchensee und Lautersee hinab. Sehr lästig war dabei mal wieder der Föhnwind, der brach schon früh los. Oben am Gipfel zog es dann wie Hechtsuppe, aber glücklicherweise gibt's oben einen Unterstand und der war sogar offen, da konnte man dann seine Jause windgeschützt verdrücken. Allzu viele Höhenmeter fallen aber auf der Strecke nicht an.

1. Anstieg zum Gertraudtaferl

Tja nach spätem Aufbruch und einem dringenden Toilletenbesuch, gings dann leicht verspätet gegen 9:00 los. Der Aufstieg zum Kranzberg dauert ja mit 1-1,5 Stunden nicht allzu lang, allerdings ist die Aussicht durch die deutlich höheren Bergketten drumherum ohnehin begrenzt. Leider nehmen die schon 5€ Parkgebühr von der Gemeinde, hatte nur 4€ dabei (und 3€ in Erinnerung), aber dann halt überzogen. Knöllchen fand sich Nachmittag keines, die Tour hab ich dann allerdings über die Seen verlängert, weil den gleichen Weg runter ist nicht gerade spannend, zumal ich ja den Berg selber von mehreren kleinen Touren her kenne und eben Geringe Schneelage, zumal er ja eh häufig begangen wird.

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Es bläst, oben wurde es dann zeitweise sehr ungemütlich, die Temperaturen blieben aber trotz Föhn kühl (knapp unter 0°C im Tal, ca. -3°C am Gipfel (ohne Wind)

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Der Anstieg geht auf einem phasenweise Steilen Fußweg los, sobald man aber auf Schnee kam und nicht das Eisgemisch unterhalb (es lagen in Mittenwald maximal um die 10cm Schnee, ein Witz für Ende Dezember auf gut 900m Höhe, aber es fehlt heuer eben bisher an Nordstaulagen

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Hier geht auch der Einersessel hoch (Jahrgang 1950), hoffentlich klappts wenigstens ab 1.2. doch noch mit der Öffnung wenn auch mit strengen Auflagen, wundert mich eh dass da noch kein Kompromiss durchgesetzt wurde, da ist mir der Österreichische Weg lieber+Kleiner Grenzverkehr, die Zahlen sind in beiden Ländern recht ähnlich (AT nur etwas höher mit 155 zu 137 in D)

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Talblick das erste Stück war recht eisig und wenig Schnee, (kam dann von der anderen Seite herunter) weiter oben wurde die Strecke besser, da rutschte man dann kaum noch aus.

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Schnee liegt schon mal, war aber eine Dünne Auflage. Selbst oben maximal ca. 25cm an geschützten Stellen

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Tja mit dem alten Lift wäre ich lieber hinaufgeschwebt, allerdings sind die 45min Aufstieg bis St. Anton ohnehin leicht. Und der wäre als ESL definitiv Coronakonform wie das ganze kleine dortige Schigebiet!

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Trasse von unten, an der Kapelle kam ich mal im Herbst im Abstieg vorbei.

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Blick rüber ins Karwendel, will nicht wissen wie sehr es dort oben geblasen hat

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Kapellen-Totale

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Wegverlauf, Schnee kam in den Voralpen bisher nur wenig an, die Schneefälle sind wohl auch im Lockdown (zumindest am Alpennordrand)

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Den Stadel hatte ich schon öfter, aber meist aus der Luft (im Lift dran vorbei) von Rekordschnee ist man dzt. weit entfernt!

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Rückblick

2. Gertraudtaferl - St. Anton

Nach der Gertraudkapelle, gings dann weiter auf dem Winterwanderweg hinauf bis zur Bergstation und im Verlauf bis vor das Gasthaus St. Anton hinauf. Meist dem Fahrweg folgend, beim Steilsten Stück war dann mit Sägemehl gestreut, was den Anstieg erheblich erleichtert hatte. Hab dann auch viele mit der Rodel hochlaufen gesehen, auch wenn das nur tw. ging. Leute mit Grödeln, waren aber Mangelware (hab selbst auch keine, weshalb nur leichte Touren für mich möglich sind) Eisiger war es dann oben am Gipfelanstieg, aber das konnte man weitgehend auf Schnee umgehen.

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Wegverlauf, der wird immer geräumt nach Schneefällen, auch wenn er hier noch tw. Aper ist

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Durch die niedrige Höhenlage (um 1100m) dominiert hier noch der Laubwald, weiter oben überwiegt der Nadelwald, überhaupt wirkt der Weg eher nach einer Mittelgebirgswanderung mit Alpenblick

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Hier geht man an der Rodelbahn vorbei, die gut Eingespurt war, leider keinen Schlitten dabei gehabt, aber das hat dann andernteils die Rundtour ermöglicht

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Seitenblick, aber wenn es nach der Politik ginge sollten wir uns überall mit Maulkorb bewegen (am besten FFP2 oder 3) und ich glaub ja kaum, dass das gesünder ist als Maskenfrei irgendwo im Wald oder am Berg unterwegs zu sein.

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Es wird Winterlicher

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Rückblick zur Vierenspitz auf der Hinfahrt war es tw. zapfig kalt. Das niedrigste waren laut Autothermometer -14,5°C irgendwo bei Kaltenbrunn in der Ecke (der Name ist Programm)

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Wegverlauf, klares T1, T2 gibts wg. der Winterlichen Bedingungen, aber das war auch erst beim Abstieg der Fall (da einen anderen Weg gewählt, der aber ebenso eingetrampelt war)

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Winterwald, hoch lag der Schnee aber nicht maximal um die 20cm

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Hier wurde dann der Fußweg mit Sägemehl gestreut für mehr Grip, der Direkte Fahrweg wäre eisiger gewesen

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Am Geländer nicht mehr, aber der Weg ist sehr einfach zu begehen. Trotz Schnee machten die eigtl. fürn Sommer Gedachten Bergschuhe keine Probleme, man musste nur an einigen Stellen langsamer gehen, etwa wie bei Sommerlichen Geröllhalden nur rutschiger

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Am Sessel angekommen, mal schauen ob da überhaupt im Februar noch was geht

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Stations-Totale, 1950 hat man noch Landschaftsschonend gebaut, zum Gasthaus St. Anton muss man aber noch ein Stück hinauf steigen.

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Ebenfalls seit Monaten im Coronaschlaf das stattliche Wirtshaus dort oben, mein Liebling ist ja, da bei den Schiliften gelegen bekanntlich die Korbinianhütte

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Gegenüber schaut die Sojernspitze hinüber, die fehlt mir auch noch (Sommer)

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Dieser Lift ist aber schon länger im Dornröschenschlaf, früher konnte man mit einer kleinen Pendelbahn bis fast zum Gipfel fahren

3. Schlussanstieg zum Gipfel

Am Gasthaus vorbei gings dann gleich direkt, meist dem Fahrweg folgend Richtung Gipfel weiter. Erst auf den letzten Metern hat man einen eisigen Pfad, bin allerdings meinem Normalen Sommerweg gefolgt, es war auch etwas flacher Richtung Gipfel gespurt, etwa bis zur Gabelung, bei der man zwischen den Wanderwegen zu den beiden Seen hinab wählen konnte. Die sind allesamt leicht in der Regel eingespurt, allerdings bei Vereisung mit Vorsicht zu begehen!

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Der Fahrweg war recht aper aber gefroren

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Für meine Lieblingsabfahrt, wenn man im Schigebiet zum ESL will fehlt noch deutlich Schnee, da fahren viele hin, die bei dem Gasthaus unterhalb Mittag machen wollen, oder zum ESL rüber.

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Weiter oben wirds Schneeiger, hoch liegt er aber nicht, hatte mich dann oben bei Schitourengehern erkundigt, die kamen von den Schleppern hinauf.

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Am Unterstand vorbei, hier hatte ich auf den Fußweg gewechselt, der war nicht gestreut aber griffig zu gehen, Stöcke waren aber Vorraussetzung

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Verschneite Bank, hier im Südhang lagen vllt. 10-15cm

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Karwendel

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Wieder am Fahrweg hier tw. in den Fels gesprengt, was den Grünen Buckel doch als (kleinen) Wettersteingipfel ausweist

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Seitenblick die Stadel findet man in der Gegend oft

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Noch ein Unterstand

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Frühwinterliche Idylle, war übrigens auch die Erste der jetzigen Coronawanderungen, wo ich größtenteils auf Schnee unterwegs war

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Noch etwas LSAP, hier kam man früher mit der Gipfelbahn raus, also gut möglich, dass die Rinne damals eine Abfahrt war (in den 1950er-60er Jahren)

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Arn- und Wettersteinspitzen etwa auf Höhe des ebenfalls schon lang geschlossenen Gipfelhauses gesehen (das war vor Corona schon einige Jahre zu)

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Der Gipfel ist in Sicht, dass dort statt einem Kreuz eine Hütte steht sollte sich ob des tw. Stürmischen Windes noch als Vorteilhaft erweisen und wurde gut angenommen. Abstand war kein Problem, dafür blies es einem dann nicht die Brotzeit davon.

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Voralpenblick Richtung Herzogstand und Jochberg, auf letzterem stand ich eine gute Woche zuvor, ebenfalls bei Böigem Wind

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Grünkopf, Wettersteinspitzen und das schon einige Zeit verwaiste Gipfelhaus (seit 4 Jahren zu) beim Ersten mal Kranzberg vor knapp 10 Jahren dort eingekehrt (Pics hab ich leider keine mehr)

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Blick über die Brendten wären ringsherum nicht deutlich höhere Bergmassive könnte man meinen auf einem Mittelgebirgsgipfel gelandet zu sein.

4. Gipfelrast Teil 1

Tja oben angekommen machte sich allmählich ein sehr unangenehmer Böiger Wind bemerkbar, Der Föhn war also voll durchgebrochen, allerdings blieb es trotzdem eher kühl. Einige Zeit dann noch auf den dort oben Aufgestellten Holzliegen (die waren Schneefrei) bequem gemacht, an eine Jause war da aber nicht zu denken. Hoffe deswegen am WE, falls es vom Wetter passt mal auf weniger Wind für die 10. (hoffentlich auch letzte oder Vorletzte) Coronatour, da mein Geduldkontingent diesbezüglich komplett aufgebraucht ist um es noch höflich Auszudrücken! Andernteils macht mir das Winterwandern durchaus Spaß, weil man meist bessere Fernsichten hat, bloss ändert sich halt aufgrund des Schnees eben das Gelände unterm Schuh mehrfach binnen Stunden und noch bin ich da nicht ganz optimal ausgerüstet.

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Oben angekommen bei den Aussichtsbänken. Meist wurden die maximal von einem Paar befüllt und ein Stuhl dazwischen Freigelassen, also es wurde sich größtenteils an den Abstand gehalten, auch im Unterstand, hatte dann den Rucksack bei meinem Platz deponiert, aber für die Jause gings ob des böigen Windes lieber in die Unterstandshütte

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Am Platz angekommen, Gedränge war kaum, allerdings tummelten sich viele oben am Berg

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Karwendelblick selbst am Gipfel gibt's noch den ein oder anderen Laubbaum, allerdings ist der Kranzberg mit knapp 1400m nicht allzu hoch

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Voralpenblick, ins Flachland sieht man von dem kleinen Gupf nur bedingt

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Schitourengeher waren auch einige unterwegs, aber die berichteten Alle von wenig Schnee, allerdings hatten die es runter bequemer, da war ich schon etwas neidisch, aber gut dafür andererseits eben eine Runde gedreht.

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Mehr Flachland sieht man kaum, rechts der Jochberg, links der Herzogstand, beide liegen in der selben Schneise, daher auch die windige Angelegenheit

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Pause! ohen Handschuhe ging das ned lang, aber da mit dem nun Alltagsanorak gegangen hatte ich wenigstens gute Handschuhe mit (ausgemusterte Schihandschuhe, aber ned die ganz billigen)

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Ausblick

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Karwendel und Mittenwald, bisher eher nur leicht verschneit, da Nordwestlagen bisher auf sich warten lassen, aber selbst nur 10cm sorgen schon für einen netten Eindruck.

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Für die Jause hab ich mich lieber in die Unterstandshütte zurückgezogen, hatte ich an Silvester auf dem Herzogstand ebenso praktiziert,da der Pavillion auch als Wetter- bzw. Windschutz genutzt werden kann.

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Wettersteinspitzen, mal wieder, der Berg mag zwar klein sein, ist aber quasi im Wohnzimmer der Riesen und es hat im Winter auch seinen Reiz da hoch zu laufen, ich werde aber nie der Coronaregelkonforme Winterspaziergänger werden, den sich die Politik dzt. vorstellt

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Blick runter zur Brendten geht man zum Gebirgsjägerdenkmal läuft man durch den Übungsplatz der örtlichen Kaserne durch

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Ausblick mit der Schneelage hatten viele Probleme, tw. war alles weggefahren/wegggeblasen, die sind dann über das Wiesenstück drüber und dann Richtung Piste.

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Talblick, gut nach Mittenwald hinab sind es nicht einmal 500 Höhenmeter

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Arnspitzen

5. Gipfelrast Teil 2

Tja die Gipfelrast ging nicht zuletzt dank der Unterstandshütte, wobei aber sämtliche darin anwesende Personen sich an die Coronaregelungen gehalten haben, bezüglich Abstand und da brauchte es keine Regulierung, die sind freiwillig unter sich geblieben aber halt 1-2m weg die eine Gruppe, dann die andere. Los war aber viel der Parkplatz war Nachmittags weitgehend in Münchner Hand, es hat sich aber allgemein gut auf den vielen einfachen Wegen auf und am Kranzberg verteilt. Im Abstieg zum Ferchensee begegneten mir gerade mal eine Hand Voll Leute

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Wettersteinspitzen

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Der Unterstand wurde gerne zur Brotzeitpause genutzt, steht ja auch in Coronazeiten offen und war bei dem Wind an dem Tag sehr willkommen

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Kleiner Zoom, auch weiter unten blies es ordentlich, wie man an den Schneefahnen erkennen kann

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Auch bei den Arn- und Wettersteinspitzen

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Karwendel mit Mittenwald

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Zoom zum Jochberg, an dem ich eine gute Woche vorher unterwegs war, genau die gleiche Schneise, da wars klar, mit dem Föhnwind!

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Und nach Mittenwald hinab samt seinem Historischen Ortskern

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Auf den vom Gipfel Sichtbaren Weg gings dann zu den Seen hinab

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Und ein sehnsüchtiger Blick nach Tirol, aber unser Kronprinz will ja nicht. D hat 122 und AT 155, aber Risikogebiet,in D hab ich aber Kreise die über der Inzidenz von 300 liegen, da dürfte ich aber hinfahren! Zeigt auch wie viel Unsinn die Politik da dzt. mit ihrem Blödsinn verzapft

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Wieder ein Voralpenblick im Hintergrund erkennt man das Flachland, aber allzu gut kann man aus der 2. Reihe nicht nach München sehen, die Sicht war aber Föhnbedingt sehr gut!

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Hier fuhren die Tourenschifahrer rein und auch einer in Wanderausrüstung, der sich aber mehrfach aufn Hosenboden gesetzt hatte,

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Ausblick

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Nochmals ein Blick auf die Windböen, es blies ordentlich

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Arnspitzen mal wieder

6. Gipfel - Ferchensee

Vom Gipfel ging es dann direkt zum Ferchensee hinab, es gäbe auch einen Weg direkt zum Lautersee, den wählte ich aber nicht. Interessant, während auf dem Gipfel ein Föhnsturm war, gabs am Ferchensee wenn auch mit wenig Schnee ein Winter-Wonderland, offenbar kann der Südwestwind dort nicht so gut hinein. Der See war da komplett zugefroren und zugeschneit. Am Lautersee weitgehend gefroren, aber am Rand noch nicht, dort blies aber ein ordentlicher Föhnwind um die Nase.

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Nochmal Mittenwald

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Hier dann Richtung Ferchensee abgebogen man kommt auf einem guten Waldpfad raus, der zwar ein paar Steilere Stellen hat, aber auch im Winter, wenn wenig Schnee liegt gut gangbar ist

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Rückblick zum Gipfel

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Eines der steileren Stücke war aber mit Stöcken bewaffnet und etwas langsamerem Gehen Problemlos

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Auch hier kommt man wieder an einem Stadel vorbei, aber es lag weniger Schnee als nach dem was es hier aussieht, vllt. 15cm an der Stelle maximal 20cm

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Auf dem gut eingetrampelten Waldweg, den Weg selber hatte ich im Sommer noch nicht, sollte aber da noch einfacher zu Begehen sein

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Später kommt man an einem kleinen Bach vorbei

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Bevor es ein Stück weit über den Forstweg rüber zur Elmau geht, allerdings oberhalb wieder in den Steig zurückgegangen. Bis auf einen kleinen Ausrutscher keine Probleme gehabt, aber es ist dort eh harmloses Terrain

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Wettersteinspitzen von einer Aussichtsbank aus

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Hier steigt man dann zum Ferchensee ab, insgesamt auf dem Weg nur gut eine Hand Voll Leute gehabt, die meisten sind nur bis zum Lautersee und die anderen auf anderen Wegen vom Kranzberg wieder nach Mittenwald hinab

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Wegverlauf

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An geschützten Stellen war es auch an dem Tag schon verschneit

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Oberhalb vom Ferchensee, einige sind querbeet hoch, ich blieb auf dem Weg

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Wo der Wind nicht hin kam war es noch tiefwinterlich

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Im Wald

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Zwischendurch kommt man auch an einem kleinen Bach vorbei an dem Tag tw. zugefroren

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Wegverlauf an den steileren Stücken durchaus etwas rutschig, aber problemlos, wenn die (alten) Teleskopstöcke nicht spinnen.

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Eingeschneite Bäumchen, hier kam der Wind nicht hin

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Nochmal, diesmal aber ein Erwachsenes Exemplar, hier ging dann oben schon der Wind durch und fegte den Schnee runter

7. Am Ferchensee

Tja unten angekommen, war der See natürlich zugefroren und Verschneit, der Lautersee 2km weiter hatte kaum Schnee und dazu ging ein böiger Wind. Rund um den See tummelten sich viele Spaziergänger und Wanderer, mir kamen auch zum Gipfel welche entgegen, die sind die Runde umgekehrt gegangen. Der Abstand wurde aber angehalten, abgesehen an Engstellen wenn mal einer Überholen wollte. Einen Massenauflauf konnte man aber nicht feststellen. Und offenbar hatte das auch keine Auswirkung aufs Infektionsgeschehen, was uns aber die Politik weis machen will.

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Blick hoch zu den Wettersteinspitzen, den teils stürmischen Wind konnte man an Schneefahnen erkennen

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Am See angekommen, dürfte im Sommer auch sehr nett sein dort hinten. Da es windgeschützt war, hielt sich dort Dauerfrost (-3°C)

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Ein Gasthaus gibt es natürlich auch, leider wie alles dzt. geschlossen, man scheucht ja mittlerweile schon mancherorts Kinder von Rodelhängen, unglaublich!

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Karwendelblick

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Gegenüber sieht man die bewaldeten Hänge der Brendten und des Kranzbergs, da sieht es eher nach Mittelgebirge aus

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Rückblick hier hatte ich den Rundweg gewählt, den auch viele Spaziergänger genutzt haben

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Über einen weiteren Bach drüber

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Und später gings dann nochmals über ein, zwei kleine Anstiege weiter, insgesamt kommen aber nur ca. 550hm zusammen

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Oben am Sattel angekommen, von hier ging es dann wieder leicht zum Lautersee hinab, der war zwar auch gefroren, hatte aber intressante Eismuster, zumal ja der Wind den wenigen Schnee sonst wo hin geblasen hat.

8. Am Lautersee

Nach einem kurzen Anstieg, samt kurzer Pause, ging es zum windigen Lautersee hinab. Dort blies der Föhn so stark, dass es sämtlichen Schnee sonst wo hin verblasen hat, dazu waren die Wege eisig. Zum Glück ging's bei mir ohne Sturz ab. Passanten warnten dann welche, die auf dem Weg rüber waren, und selber auch 1-2x ausgerutscht, allerdings Sturzfrei geblieben. Fühle mich auf Schi wohler auf Schnee als in Wanderschuhen, aber man will raus und da bleibt dank unserem Prinzregenten nur noch das Notprogramm, immerhin lern ich langsam dazu was das betrifft

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Knapp oberhalb, Mittig klares Eis, den wenigen Schnee blies es da eh weg (das war feinster Pulver)

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Seeblick, am Rand war es tw. nicht gefroren

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Der Eisige Weg rüber, es ging, man fand ab und an griffige Stellen, allerdings ging es eher langsam voran

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Am Lautersee angekommen, beide Seen an denen ich vorbei kam werden im Sommer auch als Badeseen genutzt

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Karwendelblick

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Rückblick zum Wetterstein am Rand war noch tw. offenes Wasser zu sehen und es ging ein böiger Wind

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Später noch an einer Kapelle vorbeigekommen, die auf einem abgeblasenen Hügel liegt, am Kiosk unten wurden einige Kleinigkeiten to go Verkauft

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Schneelage dort, der wenige Schnee wurde vom starken Wind deutlich verweht

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Bereits vom Lautersee weg, da gings dann statt ins Laintal über den Fahrweg zum Sessellift retour.

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Rückblick

9. Rückweg zum Auto

Tja nach dem Lautersee folgte noch ein kleiner Anstieg, bevor es dann mehr oder weniger auf einem Fahrweg zurück zum Lift ging. Man musste wg. eines Hotelneubaus und der dafür nötigen Sprengungen allerdings einen Umweg gehen, der ein paar Extrahöhenmeter beinhaltete. Der Steig war aber komplett aper und damit Problemlos. Da hatte der Wind einen gewissen Anteil daran, der bei Föhn dort direkt durch geht und den hatte es an jenem Tag auch. Leider auch an Silvester, aber da war er etwas weniger Stark.

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Rückweg

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Knapp oberhalb vom Ort kommt man an einem Weiteren Buckel vorbei, auf den ging es noch, dort blies es aber ordentlich.

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Auch hier abgewehte Wiesen, die in der Gegend meistens Buckelwiesen sind

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Auch das Karwendel ist in Sicht

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Im Steingarten haben wohl lokale Künstler so gestaltet

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Ausblick dort

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Der Ort ist wieder in Sicht

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Wegverlauf

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Zoom zur örtlichen Kirche, überhaupt gefällt mir Mittenwald als Ort recht gut.

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Beim Kalvarienberg, da kommt man wenn man zum Sessellift will raus steht auch eine kleine Kapelle

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Blick hinein, da verschlossen, blieb nur das Schlüsselloch, in dem Fall ein Gitterfenster in der Tür

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Die Kreuze dort, kommt man aus dem Ort per Fußweg hoch, geht es erst einmal recht steil hinauf, dafür kann man den Ort fast Komplett überblicken

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Downtown Mittenwald im Zoom, hatte einige Versuche gebraucht, da Föhnschneise

Facts:

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GPS-Track

Aufstieg: 550m
Abstieg: 550m
Strecke: 11,9km
Gehzeit: knapp 4 Stunden (gemütlich)

mFg Widdi

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Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 8. Jan 2021, 21:14:45 


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BeitragVerfasst: Fr 8. Jan 2021, 22:59:32 
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Registriert: Mi 3. Sep 2008, 23:13:19
Beiträge: 44375
Wohnort: Kirchheim bei München (520 m ü. d. M.)
Servus Widdi,

ist ja sehr schön, ist einfach auch mal was anderes. :) Der Ausflug hat sich doch gelohnt. :)

Alles Gute


Max

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Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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