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BeitragVerfasst: Mi 13. Nov 2019, 21:41:32 
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Registriert: Sa 6. Sep 2008, 23:41:46
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Wohnort: Markt Indersdorf (484m)
So gleich noch eine Herbstaltlast daher. Am Vortag zu hause gewesen, wieder Sonne satt. Also gleich nochmal das Gute Herbstwetter nutzen. Diesmal gesellte sich aber zum Schönen Wetter auch noch kräftiger Südwind, das gab oben durchaus unangenehme Böen. Der Föhn stand aber ausser dass ich am Ende so Reichlich Nadeln aus dem Wald eingesammelt der Tour nicht im Wege, zumal es ausser auf der Bodenschneid selber nur einzelne Böen unterwegs gab. Im Windschatten gings dann wieder. Daher auch die komplette Überschreitung bis zur Raineralm gemacht, allerdings ohne die IIer-Kraxelei.

1. Zustieg zur Bodenalm Teil 1

Tja die Anfahrt war natürlich wieder relativ Kurz (keine 1,5 Stunden), nur bis Rottach-Egern und noch ein Stück ausserhalb, direkt bis zur Mautstelle in die Valepp und auch zum Sutten. Daneben gehen mehrere Wege zum Bodenschneid. Die Wahl fiel dann wieder auf den ältesten den Direktanstieg. Es gibt noch 2 weitere neuere Zustiege, aber die waren unintressant. Da lieber ab in den verwunschenen Waldpfad. Auch diesmal bockte das GPS ziemlich lang, erst auf 950m gabs wieder Empfang, also ist die Strecke wieder verfälscht.

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Morgens um Halb 9 am Parkplatz, das GPS wollte nicht, ka obs am Föhn lag, dabei hab ich schon öfter stärkere Funklöcher festgestellt (auf dem schon älteren Gerät)

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Erst an einer Schafweide lang, die Tiere hörte man deutlich, und dann nicht gerade aus sondern durchs Bachbett

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Sprung in den Kleinen Pfad, leider sehr schlechtes Licht so früh am Morgen, da im dichten Wald. Breiter wird der übrigens nicht

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Wirkt leicht verwunschen, aber diesen Alten Jagdsteig, den wohl schon der Wildschütz Jennerwein kannte geht heute kaum noch jemand

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Steigt kontinuierlich aber auch mal stärker an, die Schlüsselpassage wartet auf Halber Höhe der Bodenalm

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Herbstwald, viel Aussicht hat man vorerst nicht

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Markiert ist der Steig tw. mit Roten Punkten aber nur Sparsam

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Dafür durchaus unberührt, ein Wilder Weg eben

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Zuerst zwischen 2 kleineren Bächen entlang, einen muss man später queren, da warten dann Bemooste Felsen und Reste einer alten Seilsicherung und ähnliches Zeug

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Rückblick runter manchmal muss man auch über umgestürzte Bäume drüber aber meist problemlos

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Knapp oberhalb der Schlüsselstelle (die im alten Steig) sieht man mal Richtung Wallberg

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Hier ist die Stelle, eigtl. Harmlos aber man muss irgendwie über die Moosbewachsenen Felsen eine Holzbrücke, die es da mal gab gibts nur noch in Form von Resten, dort ist die Schwierigkeit definitiv deutlich im T3-Bereich anzusetzen

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Blick Runter, es geht in steilen Serpentinen weiter bis man auf der Bodenalm herauskommt. Die moderne Alternative geht in einem weiteren Bogen an den Berg heran, die hab ich aber noch nicht gemacht.

2. Zustieg zur Bodenalm Teil 2

Oberhalb der Schlüsselpassage windet sich der Steig steil die Bergflanke hinauf. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit schaden auf dem Alten Weg nicht, auch wenn er meist im Wald verläuft. Am Ende landet man auf der schön gelegenen Bodenalm, dort war dann auch der an dem Tag herrschende Starke Föhn zu spüren. Probleme mit Weidevieh gabs nicht, die waren schon lang wieder im Tal. Ausserdem kam auch vor mir keiner mit einem Hund vorbei. Insgesamt hab ich auf dem Weg nur 3 Leute gesehen und 3 davon oberhalb der Bodenalm. Tja da machte sich der Wochentag bezahlt.

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Wegverlauf, leider verwackelt aber im Wald wars zu viel Streiflicht für die billige Cam

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Teils hat man auch solche Stellen, aber die umgeht der Steig geschickt

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Breiter wirds bis zur Bodenalm eigtl. nie, definitiv T3

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Irgendwann sieht man auch mal zum Tegernsee hinab

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Und zum Wallberg ganz sieht man den natürlich im Dichten Wald nicht

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Wegverlauf im oberen Teil es wird etwas flacher, aber oben nochmal Steiler, ab der Bodenalm fädelt man aber in den Aktuellen Weg ein

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Immer noch im Wald

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Weiter oben werden die Serpentinen flacher, man hörte aber oben schon den Föhnwind, war aber zum Glück bis auf ein paar stärkere Böen (geschätzt 60-70km/h) nicht schlimm

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Ausstieg hier warnt ein Schild vor "Lebensgefahr" also der noch gut erhaltene Steig ist auch nicht schwerer als manch anderer Schmaler Anstieg, bei Nässe sollte man da aber nicht einsteigen, weder von unten noch von oben aus

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So Schlimm war das auch ned, da ist sogar der Weg über den Ostgrat zur benachbarten Brecherspitze schlimmer (dort wartet eine ausgesetzte Kraxelei (aber nur I. Grad)

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Auf der Alm angekommen

3. Auf der Bodenalm

Nach knapp 2 Stunden, samt Wegsuche und Streiterei mit dem GPS-Gerät oben angekommen, erstmal kurz eine Pause auf der schön gelegenen Bodenalm gemacht. Dort merkte man dann auch den Föhnwind, dafür wars aber Angenehm warm, so lang die Sonne draussen war. Oben hört man die Wälder im Wind rauschen, ausser wenigen weiteren Wanderern hab ich bis zum Gipfel kaum Leute gesehen. Nach einer kurzen Aussichtspause gings dann noch die letzte knappe Stunde zum Gipfel hinauf, alternativ kann man den aber auch vom Spitzingsattel angehen oder von der Sutten aus.

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Idylle bei der Alm, da stehen ein paar verstreute Hütten und drumherum Wald und Wiesen

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Die Bodenalm selber

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Ausblick aus dem Almgelände

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Nochmal die Alm

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Ausblick, würde ich mal als Bestlage setzen

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Auch den Tegernsee sieht man

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Noch der Risserkogel

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Seitenblick

4. Schlussanstieg zum Gipfel

Nach der Pause gings dann auf dem normalen Weg weiter nach oben. Ab und zu kamen dann auch nervige Windböen, oben wars dann tw. doch durchaus ordentlich, aber kein Föhnsturm, das sah einige Tage später 400m niedriger anders aus. Da hat man deutlichste Böen auch auf nur 1200m gespürt. Der Restlcihe Anstieg ist aber etwas Einfacher und endet dann oben am Gipfelkreuz. MAn könnte aber wenn man will auch einfach die Gipfelwiese nehmen, die aber sehr steil ist.

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Rückblick zur Alm

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Wegverlauf, der bleibt aber meist im T2-Bereich oberhalb der Bodenalm

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Wieder der markante Wallberg

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Der Steig geht aber dann in Serpentinen im Wald hinauf

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Die Gipfelwiese

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Und Herbstliche Wälder gegenüber, am Bodenschneid selber wars natürlich nach oben durch den Nadelwald nach wie vor recht grün

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Kurz vorm Gipfel man ist dann noch so 15min zum kreuz unterwegs ab dieser Stelle auf ungefähr 1550m

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Wieder mal Wallberg und co

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Und fast oben der Tegernsee zeigt sich bereits

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Der Weiterweg ist auch Sichtbar (die beiden Gipfel vorne)

5. Auf der Bodenschneid

Oben angekommen erstmal eine längere Gipfelrast eingelegt, trotz phasenweise lästigem Böigem Wind. Dazu wars aber dank des Föhns oben um die 13°C warm, im Tal sogar knapp über 20°C. Ein, zwei heftige Böen kamen dann auch, allerdings verschwand die Basecap eh im Rucksack wg. des Winds, die wäre sonst wohl irgendwo hingeflogen. Nach knapp 30min am trotz Wochentag gut besuchten Gipfel, gings dann zunächst zum Normalweg, aber den gabs diesmal nicht, stattdessen weglos rüber und, wieder den Alten Steig über den Kamm gemacht,den schon der Wildschütz Jennerwein begangen hat. Der wurde in der Gegend vor über 140 Jahren erschossen.

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Oben angekommen das Kreuz ist hinter mir ein paar Meter höher

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Blick über den weiteren Kamm, optional kann man natürlich auch den Rainerkopf ncoh mitnehmen, mir wars mit 3 Gipfeln aber genug für den Tag, da lieber zur Hütte nochmal raufgehen

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Blick in den Kessel hinunter

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Und am Brecherspitz vorbei zum Wendelstein hinüber

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Gipfelkreuz

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Gegenüber der niedrigere Ostgipfel auch der hat ein Kreuz

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Im Zoom sah man auch gut bis München hinüber, allerdings sahs mit bloßem Auge besser aus

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Blick zum Wallberg hinüber

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Brecherspitz, Jägerkamp und am Horizont der Wendelstein

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Auch rüber zum Risserkogel lohnt sichd e rBlick im Süden der Hauptkamm mit Wolken davor noch der Guffert

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Oder zum Tegernsee trotz Wochentag war einiges auf dem Berg los, die meisten haben aber einen der gängigeren Anstiege genommen

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Mal eins ohne Leute, aber wirklich viel war nicht los, so 10 Leute am Gipfel im Schnitt gleichzeitig und dann meist in Form von kleineren Gruppen. Ab Rinnerspitz hatte man dann seine Ruhe, die beiden Gipfel sind eben halt weitaus weniger bekannt.

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Mal mehr gen Baumgartenschneid geschaut

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Wieder der Risserkogel, rechts der Setzberg

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Tja am Hauptkamm stauten sich die Wolken etwas, daher auch keine optimale Sicht rüber, aber bei Föhn nicht unüblich

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Und wieder der Tegernsee mit einer der Besten Ausblicke auf den ist vom Bodenschneid herunter

6. Bodenschneid - Rinnerspitz

Nach der Pause oben am Gipfel, gings zunächst erst einmal ein Stück den Normalweg hinab, bis man auf etwa 1520m Höhe rüber queren kann. Dazu gehts dann durch Wiesen und über Kuhpfade wieder auf den Alten Steig hinüber. Alternativ kann man auch direkt am Kamm entlang gehen, da wartet dann aber eine fiese Kraxelstelle, II. Grad, nicht sehr hoch (nur so 5m) aber heftig, das vermeidet man wenn man unterhalb Weglos auf den Grat zurückquert. Das Gelände ist aber auf der Querung problemlos, nur auf zu tiefe Kuhtritte gilts zu achten kann da sehr matschig werden. Kaum wieder am Kamm braucht man lediglich dem Schmalen, kaum markierten Pfad über die Gipfel folgen. Ab und an darf auch ein wenig über Schrofen gekraxelt werden (max I. Grad)

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Am Normalweg, dem gilts ncoh ein Stück zu folgen

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Blick zum Wasserspitz, der direkte Steig nimmt Teile des Felsabbruchs rechts mit

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Und nochmal die Brecherspitz, die kann man aber auch auf ruhigen Pfaden überschreiten wenn man die alten Steige findet

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Wieder das Bodenschneidhaus von oben

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Das aus dem Normalweg gesehen, man muss dann noch ein Stück runter, bis sich eine flachere Spur gen Rinnerspitz zeigt

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Im Abstieg, auch schön, aber der Weg über die Gipfel ist schöner

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Der Rinnerspitz ist in Sicht, der hat allerdings kein Kreuz, dafür irgendwo ein Marterl zum Gedenken an den Jennerwein, um rüber zu kommen quert man 2 Serpentinen Weiter einfach in die Wiese hinein, die bringt einen dann in die Scharte zwischen den Gipfeln

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Wieder auf dem Pfad angekommen, die Direktvariante erfordert Kletterei, der Weg bleibt am Kamm weitgehend bei T3 mit leichten Kraxeleien gewürzt

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Brecherspitze aus dem Wiesensattel gesehen

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Und ein Rückblick auf die scharfe Gratstelle oben am Bodenschneid (man muss auf den Felskopf rüber)

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Urwüchsiges Gelände der Steig ist sicher 150 Jahre alt aber immer noch gut begehbar wenn man ihn findet

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Zeugen vergangener Zeiten (Baumleichen)

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Fast oben es ist ein kleiner Steig, der sich auch mal im Gras verliert. Oben dann sich nochmal kurz niedergelassen

7. Am Rinnerspitz

Nunja nach 40min ab Bodenschneid, wobei man aber erstmal doch ein gutes Stück absteigen muss, gings auf die Rinnerspitz bzw. früher auch Peißenberg genannt. Leider nur von einem Steinmann gekrönt. Die Aussicht ist aber ähnlich wie beim 57m höheren Nachbarn, aber durch letzteren ein wenig Richtung Osten begrenzt. Dafür hat man dort aber seine Ruhe. Der Wind wurde auch am Rinnerspitz nochmal leicht lästig, wobei es aber am Bodenschneid oben bedingt durch die Lage etwas mehr zieht.

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Am Rinnerspitz

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Und ein genialer Blick hinüber zum Tegernsee die Aussicht ähnelt zwar der Bodenschneid, aber am Rinnerspitz gehts deutlich ruhiger zu, da war ausser mir kein Mensch

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Haken will man noch Einkehren muss man halt eben ab der Raineralm nochmal so 15min Aufsteigen

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Rinnerspitzgipfel, kein Kreuz aber immerhin ein Steinmann, dafür sieht man das große Gipfelkreuz des Nachbarn deutlich

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Wallberg und weitere Tegernseer Berge

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Und der See selber, die Tour ist jedenfalls mal als Schmankerl vor der Haustür zu bewerten

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Herbstkitsch

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Und auch das 3. Ziel ist in Sicht, erst muss man aber recht steil vom Rinnerspitz in den nächsten Sattel hinab, bevor man recht einfach zur Wasserspitz gehen kann, dauert nochmal ca. 40min, wobei die Erste Hälfte tw. Konzentration erfordert (kleine Kraxeleien)

8. Rinnerspitz - Wasserspitz

Nach der kurzen Pause auf der Rinnerspitz, gings erstmal dem Grat folgen runter Richtung Wasserspitz, bis in den Sattel steigt man so ca. 100hm ab, bevor man dann einfach auf dem Kamm rüber kommt. Da ist nur oben eine kurze heiklere Stelle, hinter der Wasserspitz ists aber eine nette Bergwanderung (T2), zur Wasserspitz hat man noch die ein oder andere T3-Stelle, aber meist in recht steilem, aber gutmütigem Terrain. Also wenn man sich im voralpinem Gelände auskennt. Ausser 1, 2x kurz Hand Anlegen war da nichts nötig, Trittsicher und Schwindelfrei sollte man aber für derartige Touren sein!

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Mal der Wallberg danach gings auf steilem Steig rüber zum Wasserspitz

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Eine der Kraxeleien bis zum Wasserspitz folgen noch 2 ähnliche Stellen, aber das geht maximal in den I. Grad, ist eher Schrofen als Kletterei

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Blick runter zum Sattel, der schaut tiefer aus als er ist sind nur 115hm

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Tegernsee aus dem Grat gesehen

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Brecherspitz und co

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Die Wasserspitz ist in Sicht, aber der Steilabstieg sind ähnlich wie kürzlich davor nur so um die 100-120hm also in 20min machbar

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Es Herbstelt vom Grat aus

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Seitenblick zur Rotwand

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Und wieder der Steig, mancherorts ist der leicht verwachsen aber hat man den einmal gefunden kann man den nicht mehr verfehlen

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Im Sattel, ab hier folgt man dann schlicht und Einfach der Kammlinie das macht der alte Steig übrigens auch

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Am Marterl fürn Georg Jennerwein vorbei, das wird übrigens gut gepflegt, das Marterl selber ist aus den 1970ern

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Im Sattel, danach gings recht einfach wieder zur Wasserspitz hinüber

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Rückblick aufs Geschaffte

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Der Steig folgt weiterhin der Kammlinie mal mehr mal weniger gut zu Erkennen

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Nochmal die Rinnerspitz

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Das letzte Stück geht gutmütig auf dem Latschendurchsetzten Grat weiter (T2-3)

9. Am Wasserspitz

Tja der Dritte und letzte Gipfel war die Wasserspitz mit 1552m der hat ein kleines Gipfelkreuz und ist von der Raineralm auf einem leichten Steig zu erreichen (T2) Trotzdem erhält er deutlich weniger Besuch als die Bodenschneid. Meist gehen das Einheimische. Vom Wasserspitz hat man einen netten Ausblick ins Alpenvorland. Und zur Hütte kommt man mit einem Gegenanstieg von der Alm aus auch recht schnell, so 45min muss man vom Gipfel aus zur Hütte rechnen wenn man flott unterwegs ist. Zuerst muss man runter zur Alm und dann auf der Gegenseite nochmal kurz den Kilometer am Fahrweg hoch.

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Blick rüber zur Bodenschneid

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Das kleine Gipfelkreuz

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Noch einmal der Grat im Rückblick

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Blick Richtung Rotwand, Aussichtsmäßig ist der Wasserspitz auch den beiden Gipfeln davor ähnlich, aber noch etwas begrenzter, da niedriger

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Brecherspitz und dahinter der Wendelstein

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Blick zur Hütte hinüber

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Und Richtugn Valepp sowie aufs Hintere Sonnwendjoch

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Blick gen Alpenvorland es wurde diesiger

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Und auch der Tegernsee muss nochmal drauf

10. Wasserspitz - Bodenschneidhaus

Nach einer kurzen Pause am Wasserspitz wars dann doch langsam zeit für eine Einkehr, also nochmal ind ie andere Richtung gegangen und ab zum Bodenschneidhaus. Da es schon gegen Nachmittag war, verschwand die Sonne bereits. Ein Radler draußen ging noch, danach aber in die Hütte gegangen, da nerviger Wind und kaum ist die Sonne weg wirds im Oktober recht schnell frisch. Dort hatte übrigens heuer der Pächter gewechselt. Die Hütte ist aber nach wie vor nahezu ganzjährig offen, wichtig bei so späten Bergtouren.

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Ja nochmal der Tegernsee diesmal aus dem Abstieg

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Gegenüber spitzt der Rainerkopf heraus, auch der lässt sich als leichte Wanderung mitnehmen, wenn man will

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Blick Richtung Freudenreichkapelle und Brecherspitz

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Im Abstieg zur Alm, danach muss man noch so 15min zur Hütte Rechnen, der Steig hing aber etwas seitlich, schwerer als T2 ist das jedoch nicht

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Auf dem Weg rüber

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Pause! nach dem Radler kühlte es doch merklich ab, also lieber rein gegangen

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Und noch die Schupfnudeln mit Speck und Kraut dazu, gut einfache Kost aber hat gut gemundet und war reichlich

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Da kam der Enzian grad recht

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Hütten-Totale, so gegen 17:00 gings dann runter.

11. Talabstieg

Nach der Einkehr stand dann lediglich noch ein recht langer Forstweghatscher, ohne sowas gehts in den Voralpen nur an wenigen Ecken bis ins Tal an. Der war recht einfach. Am Ende gings dann noch auf eine Pause in den Almhof, bevor es nach dem Berufsverkehr wieder heimwärts ging. Erschreckend war, dass bereits gegen 19:00 nicht mehr viel los war, aber vermutlich lags an der Späten Saison. Die Rückfahrt war dann dementsprechend auch in nur gut 1:15 Stunden erledigt, aber auch nur dank Schleichern.

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Bereits im Abstieg schlanke 6km Forstweg stehen an

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Bei der Raineralm vorbei

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Herbstliche Wälder

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An Stellen an denen es etwas mehr Laubwald hat, wars natürlich umso bunter

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Rückblick

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Stimmung bei der Kühzaglalm

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Wieder die Goldene Stunde erwischt

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Ein paar Tiere waren zumindest auf den niedrigeren Almen noch oben

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Unten zog es zu, aber es hielt. Die Stirnlampe brauchte ich diesmal knapp nicht, dazu noch kurz beim Almhof eingekehrt

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Und Pause, leider ist die Beleuchtung im Wirtshaus auch eher Oldschool, hat aber was, da hinten ist die Zeit stehengeblieben, passend als Abschluss zu der doch tw. auf historischen Pfaden laufenden Tour.

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Leider wenig los an dem Tag, Schade bei der gemütlichen Wirtschaft, am WE soll aber die Hölle losgewesen sein (laut Wirtin)

Facts:

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GPS-Track

Aufstieg: 1050m
Abstieg: 1050m
Strecke: 13,8km (Ohne Gewähr ob Korrekt, da spinnendes GPS)
Gehzeit 6,5 Stunden

mFg Widdi

_________________
Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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Verfasst: Mi 13. Nov 2019, 21:41:32 


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BeitragVerfasst: Mi 13. Nov 2019, 21:57:23 
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Registriert: Do 4. Sep 2008, 00:13:19
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Wohnort: Kirchheim bei München (520 m ü. d. M.)
Servus Widdi,

das nenne ich doch mal goldenen Oktober - die ganzen Berghänge sahen ja aus als wenn sie glühen, dort wo die Laubbäume sind. Danke fürs Zeigen! :)

Alles Gute


Max

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Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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