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BeitragVerfasst: Di 3. Feb 2015, 22:27:45 
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Registriert: Sa 6. Sep 2008, 23:41:46
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Wohnort: Markt Indersdorf (484m)
So Zeit die Neujahrsaltlast auszugraben. Am Vortag etwas sehr lang aufgeblieben so bis gegen 1:00 morgens, danach um 5:00 aufzustehen ist schon etwas Arg, aber zu Hause bleiben war bei dem schönen Winterwetter an jenem Tag keine Option. Nervig war der Nebel bei der Anfahrt, wenige Tage später schlugs dann erstmal auf Mild um, also gleich 2 niedrige Gebiete gewählt.

1. Silvesterfeuerwerk zu Hause und Erste Bergfahrten vor Ort

Nach zu kurzer Nacht, war noch bis gegen 1:00 morgens draußen beim Feuerwerk, dass wie immer unsere Nachbarn und die Mieter bei uns gezündet hatten, gings am nächsten morgen gegen 6:15 ins Auto und durch dichten Nebel Richtung A96. Tw. konnte man kaum 50m sehen, kaum an Landsberg vorbei wurde es besser, kam durchs langsamere Fahren um Punkt 9 am Sessel an. Der ging aber auch erst verspätet in Betrieb (9:15), Zpfellift hatte auch nen Problem, somit erste Fahrt um kurz nach 9:00 dort. Natürlich musste zuvor noch die Halbtageskarte (bis 13:00) gelöst werden, für nen knappen 20er

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Feuerwerk bei mir, der Nebel sollte am nächsten morgen lästig werden

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Schneelage an dem Tag bei mir, mehr als genug, leider wenige Tage später alles weg gewesen

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Und den Schneehaufen als Wunderkerzenständer benutzt

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Morgens in Alberschwende, leider gabs dann später die fürn Bodensee typische Inversion, also Nebelmeer statt Schwabenmeer, auf beiden Schibergen war es meist sonnig

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Im Zipfellift, ging auch erst mit 5min Verspätung los.

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Später gings auch am ESL los, und man siehts die haben dort tatsächlich ein wenig Beschneiung, aber nur im unteren Bereich, sonst fährt man dort auf Naturschnee

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Nette Waldtrasse, unten eher Flach oben steil, erinnert mich entfernt an die DSB Marinzen, wenn auch der ESL viel älter ist.

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Die Viererstützenkombi vor der Bergstation

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Oben hat man ein für einen nicht mal 1200m hohen Berg ein nettes Panorama, für mich gings erstmal zur Lorenaabfahrt rüber.

2. Höhenlift und Lorenaabfahrt

Am Höhenlift erstmal 2x gefahren, leider halt doch ein sehr kurzer Hang, der Rest ist eher Talliftlastig. Vom Panorama wirkts halt eher Mittelgebirgig, aber für nen gemütlichen Schitag ideal. Danach gings die Lorenaabfahrt runter. Natürlich lagen öfter mal Feuerwerksreste rum, war aber Neujahr zu erwarten. Wer jedoch eine Speedtrap oder sonstigen neumodischen Kram sucht, sollte gleich woanders hin

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Ausblick vom Höhenlift, leider wurde die Inversionsschicht unten lästig, hat tw. mein Zweitziel verschlungen, aber bis ich dort ankam war auch dort der Nebel wieder weg

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Im Höhenlift, nette aber kurze Anlage

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Auf der Lorenaabfahrt, sehr idylische Lage, mit Häusern und Stadeln neben der Piste und Winterwald rundrum

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Leider ists im Reintal unten dunstig, den Bodensee kann man noch erahnen, später fiel dort Hochnebel ein

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Seitenblick, hat dann etwas Schieben bedeutet

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Blick ins Dorf hinab

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Und einmal Sohmsberg, später gings da noch auf ein, zwei Runden rüber.

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Abfahrt mit Schneekanone, die nicht so ganz ins sonst vorherrschende 60er-70er Flair des Gebiets passen will, aber es sind nur ein paar.

3. Rückfahrt auf den Gipfel

Unten angekommen gings wieder in den ESL und oben erst einmal in die Standardabfahrt. Die war naja, halt hie und da Erde, aber klar bei 60-80cm Pulverschnee ohne Unterlage. Steine hab ich nur wenige gefunden im gesamten Gebiet. Danach gings noch ein 3. mal rauf und anschliessend und zur Rundfahrt. Bei der klappert man nach und nach die gesamten Lifte rund um den Berg ab, die von verschiedenen Ortsteilen starten.

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Im ESL unten zogen ein paar Nebelschwaden rum, waren aber schnell weg

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Noch über die Sohmsbergabfahrten und dann in den Wald

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Hier folgt die einzige neuere Stütze (Steurer), die wurde wohl nachträglich eingebaut, der Lift selber ist ein astreiner Wopfner von 1967, mit bunten Steurer-Sesseln

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Panorama aus dem Lift raus, oben fährt man noch flach zur Station und der Blick zum Bodensee wird frei (wenns nicht wie so oft Neblig oder Dunstig überm Rheintal ist)

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In der Standardabfahrt

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Unten fährt man direkt auf Alberschwende zu, die Lifte starten ja direkt am Ortsrand

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Schlusshang

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Trasse Höhenlift aus dem ESL hinten gibt sich der Säntis die Ehre, rechts davon liegt das Bödele

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Nach Osten der hintere Bregenzerwald mit Damülser Mittagsspitze etc.

4. Rundfahrt zum Tannerberg

Oben angekommen gings dann zur Rundfahrt. Die führt tw. auf dem Winterwanderweg entlang, so dass auch gern mal Gegenverkehr durch Fußgänger zu erwarten sit. Dabei gehts durch den Bergwald hinab. Zwischendurch kommen auch mal Hänge, bis man zuerst an den beiden Tannerbergliften vorbei kommt. Dort blieb ich dann erst einmal hängen.

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Start oben am Gipfel, bzw. knapp darunter, in die Wirtschaft gings später noch

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Ausblick von der Rundfahrt

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Einer der Hänge, Winter Wonderland vom feinsten, nachdem ja der Winter lang auf sich warten liess und wenig später nochmal für 3 Wochen verschwand

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Schneelage die 60-90cm-Meldung vom Vortag laut bergfex passte genau

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Und am Tannerberg angekommen. Dort blieb ich erstmal eine Weile.

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Die Direktabfahrt, 2x queren Hofzufahrten, dort konnte man recht gute Sprünge machen, durch die Kanten von den Wegen

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Winterkitsch, aber an der niedrigen lage sieht man, dass es tw. Laubbäume hat

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Und wieder runter zum kultigen Tannerberglift (BJ 1963)

5. Am Tannerberglift

Am Tannerberglift blieb ich erst mal eine Weile hängen, später gings dann noch auf 2 Fahrten zum SL Vorholz rüber, welcher als Besonderheit eine fliegende Umlenkung hat, welche aber ab und an Probleme macht. Kurz vorm Tannerberglift muss man, vom SL Vorholz kommend ohnehin Schuss fahren, dass man den Gegenanstieg packt, da der Einstieg erhöht liegt. Natürlich auch mehrfach die Direktabfahrt am SL genommen mit den Straßenquerungen, macht immer wieder Spass, wenn man plötzlich nen Sprung hinlegt und dazu brauchts nicht mal hohes Tempo durch die ausgeprägten Kanten der Hofzufahrten.

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Im Schlepper die Kurzbügel hat man vor wenigen Jahren mit Tellern und Langbügeln ersetzt, findet man in Vorarlberg öfter vor

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Seitenblick

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Blick runter zum flachen SL Vorholz

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Seitenblick zur Hauptabfahrt, High-Speed geht da ned, weil Kanten drin

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Neujahr 2015 würde ich mal als Prototyp für den perfekten Wintertag sehen, galt auch fürs Flachland, wenn dort der Nebel mal weg ging.

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Im SL Vorholz, stand davor kurz, da sich ein Bügel verhängt hatte. Wenig späte rlief er wieder, bevor der Liftler zurück war, das Gebiet besuchen hauptsächlich Locals.

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Seitenblick, leider halt ewig flach, aber gibt nen guten Übungs-Dorflift ab.

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Pistenbreite, war eins der Verbindungsstücke vom hauptlift kommend

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Bergstation SL Vorholz, gut zu sehen die "fliegende" Umlenkscheibe, die hängt frei und wird bloss von der Abspannung gehalten, sowas findet man sehr selten vor.

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Einstieg hier rochs nach Abgasen, da Dieselantrieb und zwar noch der Originalmotor aus den 60er-Jahren

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Im Verlauf gehts über eine Schibrücke, die Hauptpiste geht dagegen direkt über die Zufahrtsstraßen zu den Bauernhöfen oben

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Nach einigen Fahrten hab ich dann zum Dresslerberg gewechselt. Auch dort steht ein alter Schlepper aus den 60ern, wenn auch neuer als der Tannerberglift

6. Am Dresslerberg

Nach einigen Fahrten am Tannerberg gings zum Dresslerberg weiter. Trotz der Kurzbügel hab ich dort einige Fahrten gemacht. Es gibt ja genug Varianten, meist 2-3 pro Lift mit 2 Ausnahmen. Der Dresslerberglift ist jedoch etwas kürzer und flacher, hat aber noch seine Kurzbügel. Später gings dann wieder ins Dorf rüber. Dort war es aber gegen 11:30 merklich voller geworden. Es kam am ESL sogar zu Wartezeiten.

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Der Dresslerberglift ist in Sicht, ist aber neuer als der Tannerberglift, die T-Stützen gabs erst so ab ca. 1965

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Die Direktabfahrt, war das steinigste Stück im Gebiet, aber Problemlos und hier geht die Piste ums Haus rum, statt gerade runter

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Seitenblick auf einer Variante war nen Trainingskurs abgesteckt

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Blick über den Vorderwald

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Varianten links vom Haus, rechts vom Haus, ich finds genial

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Absicherung am Kurs: Der gesteckte Kurs, aber nix abgesperrt, hier vertraut man den Leuten noch

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Nach mehreren Fahrten hab ich wieder Richtung ESL gewechselt

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Wieder im Dorf zurück, aber die beiden Neubauklötze passen mal gar ned, immerhin auch holzverkleidet, ist wohl ne Tradition im Bregenzerwald mit dem vielen Holz auch an Neubauten

7. Letzte Fahrten am Brüggelekopf

Nachdem ich wieder an der Talstation zurück war, erstmal noch etwas an den Schleppern vorne gefahren. 2x Sohmsberg, lief aber an dem Tag gedrosselt, der kann normal schneller 1x Zipfel (keine Lust zum Aufstieg gehabt) und mit dem ESL noch zum Mittagessen auf die Hütte, wo ich dann den guten Schihalbtag beendet hatte. Wollte ja noch auf den Pfänder, aber da war ich nicht der einzige, der da rauf wollte.

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Schneelage in Alberschwende (auf 740m), unten in Bregenz wars weniger aber auch dort locker nen halber Meter

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Im Sohmsberglift, dort waren keien Wartezeiten, später musste ich dann doch einige Minuten am ESL warten, waren aber nur 7min, an der Pfänderbahn-Kasse dauerte es länger.

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Im Sohmsberglift, hat noch die alten Kurzbügel

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Auf den Sohmsbergpisten, danach wars Mittag und es ging zur letzten Bergfahrt (extra die Einkehr nach hinten verlegt)

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Wieder im ESL, die 7min Wartezeit waren nicht schlimm, hab den Besuch mit der Einkehr beendet, wollte ja noch ein zweites Kleingebiet ansteueren.

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Im Lift was kultigeres findet man in AT kaum noch, weshalb es mich trotz TSC zum Fremdgang in den Bregenzerwald verleitet hatte

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Kurz vorm Steilstück kommt die einzige neuere Stütze, ka warum man die ausgetauscht hat, der Rest ist noch Original von 1967

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Böse Überraschung am Bodensee lag Hochnebel, der ging aber später doch noch weg, lediglich etwas Dunst blieb über

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Bergstation in Sicht

8. Einkehrschwung und Talabfahrt

Nach der Bergfahrt gings gleich in die nahe gelegene Hütte. Die hat zwar SB aber geht recht flott. Man geht rein bestellt sich alles und setzt sich z.B: draußen hin durch die Inversionslage wars draußen gut auszuhalten. Nachdem ich oben eingekehrt war, gings dann noch über die Standardabfahrt runter nach Bregenz zum Pfänder. Wenn dort schon mal die Talabfahrt (bis zum Stadtrand auf 450m Seehöhe runter) geht muss man einfach hin. Den behielt ich eh ob des Hochnebels im Auge, aber zum Glück verschwand die Suppe drüben schnell wiederm so dass sich der nachmittägliche Abstecher einigermassen gelohnt hat.

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Pause, danach gabs noch nen Bierchen, hab bissl blöd eingeschenkt (nen Rest ist noch in der Flasche)

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Mittag! Ganz klassisch Schnipo, den Salat hab ich mit dazu genommen, hatte nen ziemlichen Hunger

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Der eigtl. Gipfel bin ned extra hochgestiegen, wäre aber nen Katzensprung gewesen

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Hochnebel überm Bodensee, zum Glück verschwand der nach dem Gebietswechsel wieder

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Höhenlift und hinten, nun dunstiger der Säntis

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Viererstützenkombi am ESL, sowas baut man heutzutage nimmer

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Sonne und Wind sorgen für kleine Schneeduschen von den Bäumen

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Winter Wonderland vom Feinsten

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Weiter unten fährt man dann dem Dorf entgegen

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Das ging mir bis Neujahr ab, Sonne und Schnee, besser gehts ned

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Fast unten mittlerweile war die Schlange am ESL lang, ich wechselte dann noch für 2 Stunden zum Pfänder (dort ne 2,5h-Karte gelöst für 11€ reicht locker)

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Unten angekommen

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So Zeit fürn Gebietswechsel

Facts Alberschwende:

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GPS-Track Alberschwende

Strecke: 39km
Vmax: Gemütliche 62km/h

9. Erste Runden am Pfänder

Nach des guten Schihalbtags in Alberschwende wechselte ich zum Pfänder hinüber. Dort wars unten sehr voll. Hab erstmal länger nach einem Parkplatz gesucht und in der teuren Garage am Hafen gelandet. Am Pfänder war alles voll und 25min Wartezeit an der Kasse, Kaum hatte ich die 2,5h-Karte gelöst (konnte nur 2h davon nutzen, aber mit 11€ war ja ned viel hin und 2h reichen für die 3 Schlepper dort oben+Talabfahrt völlig aus) gings ruckzuck in die Bahn, da diese wg. des großen Andrangs alle 6min fuhr. Viele haben das schöne Wetter für einen Ausflug auf den Pfänder genutzt. Der Schifahreranteil war aber eher gering, weil kaum einer das Kleingebiet dort auf dem Schirm hat. Bin oben gleich an die Pfänderdohle und erst einige male die beiden kurzen Hänge mitgenommen.

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Auf dem Pfänder angekommen, leider erst gegen 14:45 Uhr, weil unten lang gewartet, aber das ist so klein, dass 2h reichen.

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Bergstation, die hat man beim Neubau 1995 gleich erneuert, die Talstation ist noch die alte und auf nur 1023m, trotzdem hat die Talabfahrt durch die Tiefe Lage fast 600hm

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Leider erstmal Nebel- statt Schwabenmeerblick

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Einfahrstütze, ist obwohl es eine PB ist in Portalform gebaut

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Rodelhang, der Schihang ist daneben an den beiden kurzen Pfänderdohleliften

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Noch ist das Schwabenmeer unterm Hochnebel verborgen, löste sich aber später in Dunst auf

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Rückblick zum Pfändergipfel, mittags war die Nebelobergrenze auf Gipfelniveau, hatte vom Brüggelekopf schon daran gedacht den Pfänder zu verwerfen.

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Blick zur Pfänderdohle, für Schifahrer suboptimal, da abseits der Lifte, geht aber vond er Wirtschaft aus mit etwas skaten zu den Schleppern rüber

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In den Pfänderdohleliften, sind zwei kurze Schlepper aus den 1970ern , kaum drin ist schon wieder Schluss, übrigens wissen es kaum welche, dass man am Pfänder Schifahren kann.

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Auf dem Hügel kann man nach kurzem Skating die längere Maldonaabfahrt nehmen, welche durch permanenten Seeblick besticht, wenns mal keinen Nebel überm Bodensee hat.

10. Maldonalift und Erste Talabfahrt

Nach den Runden an der Pfänderdohle gings erstmal zum Maldonalift. leider war dort noch reichlich Hochnebel, aber der ging später weg. Nach 2 Runden gings dann einmal nach Bregenz runter. Selbst um 15:30 war dort noch eine lange Warteschlange an der Kasse. Im Endeffekt musste ich aber bei der 2. Fahrt nur auf die nächste Gondel, also 6min warten. Die vorherige Bahn fuhr mir vor der Nase weg. Oben gings dann nochmal zur Pfänderdohle und danach für die letzte knappe Stunde nur noch an den Maldonalift, samt seinem genialen Cruiser Richtung Bodensee runter. Schifahrerisch zwar alles eher blau, aber dafür mit einer netten Aussicht garniert.

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Fast unten, der Nebel ging noch nicht weg, machte aber trotzdem Eindruck aufs Nebelmeer zuzuhalten

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Im Maldonalift, mal eben an einem Haus vorbei, früher ging hier ein ESL hoch, wurde aber 1971 durch den Schlepper ersetzt

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Waldtrasse, recht breit für einen SL, sicher der ESL-Vergangenheit geschuldet, der hier ab 1955 seine Runden drehte

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blick hinter zum Gipfel, schade dass dort nicht noch ein Tellerlift als Rückbringer gebaut wurde, so muss man bei Schneemangel im Tal zur PB zurücklaufen.

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Schneelage auf gut 1000m an Neujahr, danach taute das leider nochmals ab

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Oberer Teil der Talabfahrt, schön im Wald. Man teilt sich die Piste mit Rodlern und Wanderern

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Die dreckigste Stelle, war aber fast alles "nur" Erde und bei der niedrigen Höhenlage eh gute Verhältnisse, die Abfahrt geht bis 450m Seehöhe am Bregenzer Stadtrand hinab.

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Der Blick auf den Bodensee wird frei, der Hochnebel verschwandt abgesehen von etwas Dunst komplett

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Unterer Teil, wenige Meter oberhalb fährt man and er Lüftung des Pfändertunnels vorbei.

11. Rückfahrt auf den Pfänder

Nach einigen Minuten Fussweg, die mit der anstrengendste Teil der Abfahrt sind kam ich wieder an der PB an. Dort gings nach einer Gondel warten wieder rauf. Oben nochmal etwas Aussicht geniessen, bevor es wieder ins eigtl. Schigebiet ging. Diesmal erwischte ich für die Bergfahrt einen guten Fensterplatz, so, dass man ständig zum See runterschauen konnte. Oben verschlug es mich dann bis Liftschluss (16:30) an den Maldonalift, da nun auch der Seeblick gegeben war. Bemerkenswert, dass das kleine Schigebiet eher südexponiert ist und nur bis 1023m geht und man fährt ausschliesslich auf Naturschnee. Eine Beschneiung sucht man am Pfänder vergebens.

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Wieder in der 80PB Pfänderbahn zurück

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Seitenblick aus der Gondel, man fährt über die Aussenbezirke von Bregenz drüber

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Dunstiger Seeblick bei der Bergfahrt

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Weiter oben wars dann doch eher Nebelmeer statt Schwabenmeerblick aber auch schön

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Fast oben später ging auch am See der Dunst mehr oder weniger weg

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Pano vom Gipfel, haben viele genossen.

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Und weiter zu den Pfänderdohlenliften. Danach fuhr ich nur noch am Maldonalift bis Feierabend.

12. Am Maldonalift

Oben angekommen gings dann gleich zum längeren Maldonalift. Auch dessen Abfahrt ist eher leicht, hat aber dafür einen genialen Tiefblick zum See. man meint tw. direkt in den See hinein zu fahren. Ist jedenfalls meine Lieblingsabfahrt am Pfänder und deswegen ist mir der Berg wenns vom Schnee her bis ins Tal passt (Was in Bregenz eher selten ist, da tiefe Lage) einen Kurzbesuch wert, obwohl ich Alberschwende wg. seines fast unverfälschten 60er Jahre-Flairs noch mehr schätze.

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Zuerst noch ne kleine Wartefahrt an der Pfänderdohle

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So Wechsel zum Maldonalift, ganz gab der Nebel nicht auf, später erkannte man im Dunst den See recht gut

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Ab 15:45 sah man auch am Maldonalift zum See hinab, einfach genial der Effekt, dass man quasi in den See hinein fährt

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Blaue Stunde am Berg, der Dunst ging nie ganz weg, aber der gab trotzdem einen Seeblick frei

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Tja der See prägt die Aussicht damit vom Charakter ähnlich dem Minigebiet auf dem Herzogstand, nur dass der Bodensee viel größer ist.

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Abendstimmung kurz nach 16:00 die Lifte am Pfänder laufen aber bis 16:30 und das selbst um Weihnachten herum

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Ausblick, ohne Dunst sähe man den Bodensee besser

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Seitenblick zum Pfändergipfel, der hat bescheidene 1064m

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Mich zogs nochmal zum Maldonalift rüber, gegen 16:30 bin ich dann nochmal in die Talabfahrt rüber den Schitag beenden

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Wieder meine Lieblingsstelle am Maldonalift, direkter Seeblick, trotz Dunst deutlich erkennbar

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Oberhalb des Maldonalifts fährt die PB vorbei, direkt im Streiflicht erwischt

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So letzte Bergfahrt wieder am Haus vorbei, wer auch immer dort drin wohnt (ist nen recht neuer Bau) der hat ne geniale Wohnlage

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Oben angekommen leuchten die eingeschneiten Bäume im Abendrot

13. Endgültige Talabfahrt

Wieder oben angekommen hab ich mich nochmals auf den Weg ins Tal gemacht. Oben gabs dann einige nette Sonnenuntergangsstimmungen zu sehen. Perfekter Abschluss auf einen gelungenen Schitag. War jedenfalls das nach Silvester zeitige Aufstehen wert. Auch wenn die Schicht am Folgetag wg. Übermüdung recht hart war. Unten gings dann noch in ein Cafe zum obligatorischen Absacker. In dem war passenderweise auch die Zeit in den 1970er-Jahren stehen geblieben. Davor gab cih die Karte ab, 5€ Pfand ist schon arg teuer für ne Keycard, aber da die Gondel eh bis 19:00 fährt war die Kasse noch besetzt.
Allerdings hat mich der Pfänder dann noch 7€ Parkgebühr (unten am Hafen ins Parkhaus, weil oben nix frei war) gekostet (bei 4 Stunden mit Absacker) Aber das wars mir diesmal einfach wert.

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So passts bis zum Sonnenuntergang am Berg, klappt aber bloss bis Februar danach ist zu lang hell

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Durch den Stadl an der Maldonaabfahrt wurde es dann richtig kitschig, ein perfektes Ende für den Schitag

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Es reichte sogar für den Erdschatten, wurde aber dann auch gleich sehr frisch

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Auf der Talabfahrt

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Blaue Stunde an der Talabfahrt

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Unten kam man auch an der Lüftung des Pfändertunnels vorbei, hier fährt man direkt über den Tunnel drüber

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Unten angekommen, das kleine interne Museum hab ich diesmal ignoriert

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Feierabend! Eine Abfahrt bis auf 450m Seehöhe (danach folgen 5min Fussweg bis zur Station auf 420m runter) gibts nicht alle Tage

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Finaler Absacker im Cafe Gunz auf 2 Memminger. Mal was anderes als ne Schirmbar, auch wenn die Einrichtung sehr 70er-Jahre ist, aber halt ideal auf dem Weg zum Auto gelegen.

Facts Pfänder

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GPS-Track

Strecke: 23,8km
Vmax: moderate 66,6km/h

mFg Widdi

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Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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Verfasst: Di 3. Feb 2015, 22:27:45 


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BeitragVerfasst: Di 3. Feb 2015, 23:05:23 
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Registriert: Do 4. Sep 2008, 00:13:19
Beiträge: 42567
Wohnort: Kirchheim bei München (520 m ü. d. M.)
Servus Widdi,

das sind wieder klasse Bilder! :zustimm: Da hattest du ja trotz des Nebels bei der Anfahrt dann Glück mit dem Wetter. Die Sonne schien und es war ordentlich Neuschnee gefallen, sowas ist doch schön! Danke fürs Zeigen! :zustimm:

Alles Gute

Max

_________________
Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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BeitragVerfasst: Mi 4. Feb 2015, 08:13:29 
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Sonnensturm
Sonnensturm
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Registriert: Sa 6. Sep 2008, 21:21:07
Beiträge: 15460
Wohnort: Oberallgäu (730m)
Wundervoll.

Und so viel Schnee gibts auch unten in Bregenz nur selten.

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"Nur Vollidioten legen sich auf eine Meinung fest wenn es ständig neue Erkenntnisse gibt!" -- Carolin Kebekus und Mai Thi Nguyen-Kim


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