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BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2019, 23:30:52 
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Wohnort: Markt Indersdorf (484m)
So Zeit für die Letzte Novemberaltlast, diesmal ausnahmsweise nicht aus den Alpen. Und auch nicht on Ski. Die Tage zuvor wars wie gefühlt das ganze Jahr sehr mild, schon bei der Anfahrt gings dann durch die Kaltfront, für Schnee hatte das aber nur am Fichtelberg gereicht, der war dann auch das Nachmittagsziel am Freitag, zuvor allerdings erst einmal rüber nach Böhmen zum Frühschoppen. Leider hatte ja die Pension keinen Gasthausbetrieb (mehr), da Personalmangel, naja gut das gleiche Problem gibts ja nicht nur in Sachsen oder Bayern sondern Deutschlandweit. Aber zum Glück kann man ja ins Benachbarte Böhmen ausweichen, das wurde dann an beiden Abenden auch gemacht.

1. Frühschoppen und Bergfahrt auf den Fichtelberg

Tja nach 4,5 Stunden Anfahrt, haben allerdings nicht die direktere Route über Böhmen genommen, sondern aussenrum über Oberfranken, erst mal uns in der Pension einquartiert. Schnee lag da allerdings noch keiner, den guten Willen hat man aber dann schon mit ein paar verirrten Flocken bis 800m hinab gemerkt, was allerdings die Kammhöhe des Erzgebirges ist. Am nächsten Tag lag dann etwas Schnee (2-3cm), die letzten Reste waren bei der Zugfahrt nach Chemnitz am Folgetag auf etwa 300-400m Höhe anzutreffen. Am Freitag musste man aber noch bis Fichtelbergniveau hoch, war allerdings eher weitgehend alles überfroren.

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In Böhmisch Hammer zunächst gings, da noch zeit bis zum Zug war ins Restaurant Habsburg, wobei man aber die K und K-Vergangenheit deutlich an den alten Häusern sieht

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Frühschoppen, wurde dann ein Böhmisches Wochenende, hat mich aber nicht gestört.

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Beim Warten auf den Zug, praktischerweise ist die Pension ja gleich am Bahnhof gelegen, also der Weg zum Zug schön kurz.

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Herbstlicher Ausblick, aber am Ende klappte es doch mit etwas Schnee, musste ja nicht viel sein, lediglich für die Optik

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Sie kommt

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Danach gings dann gleich mit dem Dampfzug hoch nach Oberwiesenthal und wenige Minuten Später zur Fichtelberg-Schwebebahn, die man ja eigtl. erneuern wollte, stattdessen gabs ne neue Steuerung für die doch schon 95 Jahre alte Bahn (aber mehrfach umgebaut)

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Könnte ich mit meinen ausgedienten Schi auch mal machen, die zu einem Zaun zu verarbeiten

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Die Schneegrenze von der Kaltfront ist deutlich zu sehen, das reichte erst ab ca. 1000m zu einer kleinen Anzuckerung

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Und drin, für eine Pendelbahn hat die wenig Unterschied, aber als die gebaut wurde gabs halt noch nix anderes

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Gegenüber einige DDR-Relikte

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Talblick auf Oberwiesenthal

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Weiter oben kam ein Teil des Niederschlags als Schnee, dürfte aber da es auch in Sachsen sehr warm war wieder weg sein, ggf. sogar auf Fichtelbergniveau (immerhin gut 1200m hoch)

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Fast oben es wechselten Sonne und Wolken, dazu ging ein böiger Wind

2. Auf dem Fichtelberg Teil 1

Tja oben angekommen kam auch mal kurz die Sonne raus, dazu aber kräftiger Wind und einiges an überfrorener Nässe, sowie geringer Neuschnee. Auf dem Berg war allerdings so einiges los, manche sind mit der Gondelbahn gekommen, andere mit dem Bus und manche auch mit dem Auto, da der Fichtelberg genauso wie der Keilberg mit Straßen bis zum Gipfel erschlossen ist. Oben gings dann erst einmal ins Fichtelberghaus vorher aber eine kurze Runde am Plateau gedreht, der Windchill war trotz nur -2°C deutlich, gefühlte -15°C

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Reicht noch ned ganz fürn Schibetrieb

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Wetterspiele

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Hin und wieder zogen auch Nebelfetzen durch, insgesamt aber besseres Wetter als Erwartet, dank des böigen Winds waren die Schwaden schnell verblasen

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Die Wetterwarte am Gipfelplateau

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Fichtelberghaus-Totale, zum Glück hat mans in den späten 1990ern komplett umgebaut in Ahnlehnung an das Historische Gebäude

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Ausblick

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Einer der Sonnenmomente, rüber zur Plattform ging nur mit Anorak, gefühlt wars zapfig

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Hmm was die Säule da ist keine Ahnung, muss aber wohl schon älter sein

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Blick zum Keilberg hinüber

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Gebäude-Totale

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Und die Friedensglocke

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Seitenblick ins Land, leider zu viele Wolken, aber manchmal kann man vom Fichtelberg bis zum Bayrischen Wald schauen, ganz Selten auch zum Brocken

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Keilberg, vom Wald her siehts da aber aus wie ind en Alpen auf etwa 1700-1800m, da niedrigere Baumgrenze (ca. 1300m)

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Wolkenspiele

3. Auf dem Fichtelberg Teil 2

Tja später wurde es dann wieder bewölkter also wieder ab ins Wirtshaus. Nachher dann aber auch noch ein paar mal rauf, als es mal wieder aufgelockert hatte. Klar die Große Fernsicht war natürlich dank Wolken nicht drin. Aber immerhin sah man mal was, bei Komplett vernebeltem Gipfel lohnt die Auffahrt natürlich nicht wirklich. So gegen 16:00 gings dann wieder runter, schliesslich mussten wir noch den Zug retour zur Pension erwischen, gut man hätte auch mit dem Bus fahren können, kenn aber in der Gegend die Fahrpläne nicht.

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Erstmal eine Soljanka, war ja draussen recht frisch

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Blick übers Pöhlbachtal

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Bis mal wieder der Nebel kam

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Und natürlich das obligatorische Bier, war übrigens eines der wenigen Nicht böhmischen Biere an dem WE bei mir, Fiedler aus Scheibenberg.

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Wolkenspiele

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Später sah man wieder zum benachbarten Keilberg, der ist allerdings 30m höher

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Gerade kommt wieder eine Gondel an die ging alle 15 Minuten

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Und auch rüber zum Bärenstein

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Bei der Talfahrt, leider angelaufene Scheiben es wurde ja doch langsam kälter, Abends kam dann etwas Neuschnee bis auf 400m hinab

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Unten angekommen

4. Kurzbesuch am Oberwiesenthaler Weihnachtsmarkt+Abend in Böhmen

Tja gegen 16:00 gings dann wieder runter, die Bahn fährt allerdings bis 17:00 soweit ich weiß, nur ging halt der Letzte Zug Richtung Cranzahl aus Oberwiesenthal kommend auch gegen 17:00, am Folgetag wurde das Programm auch bei dem entsprechenden Getränkekonsum nach dem Zugverkehr gerichtet. Gut Notfalls hätte man sich auch ein Taxi nehmen können, aber das Kostet, waren an allen Tagen zu 4. Unterwegs, da einen Bekannten am Freitagmorgen abgeholt und miteinander in den Kurzurlaub gefahren. Abends gings dann hoch zum Pohoda, hat eigtl. nur bis 21:00 auf (offiziell) aber kann auch Küche heißen, wir waren meist bis gegen 22:00-22:30 droben.

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Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt, leider wenig Kunsthandwerk, mehr Fressbuden, aber gut für einen schnellen Glühwein durchaus zu brauchen, der Zug ging ja erst gegen 17:00

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Der liegt ziemlich im Stadtzentrum, ja Oberwiesenthal ist trotz nur 2000 Einwohnern eine Stadt, allerdings eine sehr kleine

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Die Örtliche Pyramide

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Totale des kleinen Weihnachtsmarkts

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Die Zeit reichte für einen Glühwein, als Aufwärmprogramm zu Chemnitz am Folgetag

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Abends zog es zu, dadurch gabs über Nacht eine kleine Portion Neuschnee und die lag als wir am Nächsten Abend zurück waren immer noch, da macht sich das kontinentalere Klima im Erzgebirge bemerkbar

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Nochmal der Platz

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Die Dampflok wartet bereits, kurz danach gings dann gemütlich wieder nach Hammerunterwiesenthal zurück

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Im Zug, rustikaler als die S-Bahn aber auch bequemer, man muss Zeit mitbringen die Bimmelbahn fährt nämlich nur maximal 30km/h schnell

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Abends gings dann nach Böhmen, am Ende sinds mit 4 Personen 21 Halbe Bier geworden, aber bei umgerechnet 1,10€

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Für mich gabs dann eine Knoblauchsuppe als Vorspeise, bevor es danach

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eine Portion Schweinsbraten mit Böhmisch Knödel und Kraut gab, schmeckte wie bei Großmutter, vorrausgesetzt die kommt aus Böhmen

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Das Reichliche Essen musste dann mit einem Becherovka verdaut werden, ursprünglich hatte ich noch überlegt nen Dessert zu Bestellen, aber nach dem Schweinsbraten war ich satt genug.

5. Morgendliche Anfahrt nach Chemnitz

Tja am Nächsten morgen, haben übrigens geschlafen wie die Murmeltiere und das lag nicht nur am Reichlichen Bierverbrauch, gings dann so früh es ging zum Frühstück. offiziell ja erst ab 8:00, aber die weiß mittlerweile Bescheid, dass wir die Tage voll nutzen und eben die Bahn nehmen, so ging dann auch 7:45, früher aber nicht. Da der Erste Zug aber eh erst um Halb 9 geht, zurück gings dann Abends mit dem Letzten Dampfzug (so 18:00 um den Dreh) Aber so bleiben trotz einer weiteren 80-minütigen Zugfahrt in Chemnitz noch ausreichende 5 Stunden über, zumal wir es ja auf die Bergmannsparade und den Weihnachtsmarkt abgesehen hatten. Vermutlich wiederholen wir das 2021 wieder, wenn nix dazwischen kommt, zumal ja die Strecke runter nach Chemnitz landschaftlich reizvoll ist und um die 65km lang. Der Zug fährt aber mit 80km/h maximal auch ned allzu schnell, geht aber wegen dem Kurvigen Verlauf kaum anders.

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Weiße Überraschung am Morgen es hatte so 3cm geschneit, nicht viel, aber besser wie nix und das blieb bis auf Höhe Annaberg ganztags mehr oder weniger Liegen!

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Auch das Auto war leicht angezuckert (der Weiße Kombi links), ist nciht meiner, da mit meinen Eltern und dem Bekannten mitgefahren

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Frühwinterlicher Ausblick

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Beim Warten auf den Zug

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Und drin, leider fährt beim Frühzug die Lok rückwärts ins Tal

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Ausblick bei Neudorf, bin da kurz auf die Plattform, dank gemütlicher 25-30km/h Reisetempo hat man genug Zeit sich die Landschaft anzusehen

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In Cranzahl angekommen, man kann einfach mal so zur Lok gehen, das stört keinen

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Beim betanken gut durch die Kohle rußt es etwas aber das gehört zur Eisenbahnromantik dazu, die Loks auf der Fichtelbergbahn sind aus den 1950er-Jahren (bei einer nachgeschaut Jahrgang 1952) aber hervorragend gepflegt

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Und Wasser fassen, die Dampfwolke bei der Fahrt ist zum Überwiegenden Teil Wasserdampf

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Ein kleiner Frühschoppen ging sich bei 40min Aufenthalt auch aus

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Am Bahnhof, der ist auch noch richtig schön Oldschool, in seinem heutigen Zustand besteht der seit 1912

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Dampflok-Totale, hier hat die eine Rangierfahrt gemacht

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Kurz vor der Abfahrt, klar rauchts und krachts mal aber das sind immerhin Oldtimer, bei der Fahrt runter nach Chemnitz nicht geknipst, leider waren dann im Talent-Dieseltriebzug nach Chemnitz und gleichzeitig fuhr die Dampflok los

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Und 80min Später in Chemnitz angekommen, recht lange Fahrt für 65km Strecke, aber die kann da nur 80km/h fahren durch den kurvig gewundenen Verlauf, hier hat man auch für die Straßenbahn Gleise am Hauptbahnhof, dabei ist Chemnitz nur etwa so groß wie Augsburg, wobei man den Hauptbahnhof aber eh erst vor wenigen Jahren komplett umgebaut hat.

6. Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt

Tja gegen 11:20 in Chemnitz angekommen gings dann erst einmal Richtung Altstadt, bzw. dem was davon über ist hinüber. Früher hieß das ganze ja Karl-Marx-Stadt und ein entsprechendes Monument steht auch auf dme Weg zum sehr großen und auch schönen Weihnachtsmarkt der Stadt. Der Erstreckt sich rund ums alte Rathaus, aber halt nicht direkt davor wie in München, sondern der ganze Innenstadtbereich ist ein einziger Weihnachtsmarkt, der hat dann auch Nachmittags die rund 15000 Besucher der Bergparade verkraftet. Die geht leider durch den neueren Teil, also das Flair ist nicht so wie es wenn man eine in einer der kleineren Städte in und ums Erzgebirge erwischt. In München wird man dagegen gefühlt durchgeschoben. Der Frühschoppen ging dann in Wenzel's Prager Bierstuben in einem Neubau, ist aber ein nettes Lokal, dass sich vor allem auf Böhmische Biere und Spezialitäten spezialisiert hat.

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Stadtoper Chemnitz, hier gabs dann einen Schneeregenschauer auf knapp 300m Höhe reichte es auch im Erzgebirgsvorland nicht für Schnee

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Mit der Petrikirche daneben

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Marx-Denkmal, da ging dann auch die Bergparade vorbei, aber gut da ist auch reichlich Platz, zum Weihnachtsmarkt waren es ab dem Bahnhof 15 Minuten Fussweg, meistens geradeaus

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Kurz am Markt gewesen, der eigentliche Bummel war aber später, der erstreckt sich rund ums Stadtzentrum und man hat mehrere Ecken, alles schön verschachtelt ohne eng zu sein

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Diverse Figuren, leider hat Chemnitz keine Richtige Altstadt (noch weniger wie München), es wurde halt im 2. Weltkrieg zu viel zerbombt

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Mit Allerlei Köstlichkeiten, am Ende hatte ich da auch ein paar Sachen verspeist

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Am Rand des Marktes, wo da ein Kloster war ka, aber da waren die Stände etwas auf Mittelalterlich getrimmt, aber der geht noch 2 Blocks weiter

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Und Pause! Bakalar hatte ich bisher noch nicht, ist auch ein Böhmisches Lager, hat sehr gemundet

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und noch eines, mit Passendem Krügerl

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Danach die Örtliche Pyramide, dann gings zur Bergparade rüber, leider kaum noch gute Plätze hab mir dann eine Ecke gesucht an der etwas weniger Leute waren, bekam aber einiges mit.

7. Auf dem Weg zur Bergparade

Tja Am Weihnachtsmarkt war ich erst nur kurz, dann wieder rüber, da war dann alles voll, aber mit etwas Suchen fand man doch noch einen brauchbaren Platz, wenn ich die mal wieder mitnehme, werd ich aber wohl zum Marxdenkmal gehen, da steht man etwas erhöht und kann über die Meute schauen. Insgesamt waren da fast 1100 Leute aus diversen Bergmannsgruppen alle in der traditionellen Tracht der Bergleute gekleidet zu sehen. Klar Dirndl und Lederhose braucht man im Erzgebirge nicht suchen und 15000 Besucher. Die Tram konnte dann das Areal nicht anfahren, aber größere Verkehrsbehinderungen gabs nicht, allerdings war halt wegen der Veranstaltung eben 1-2 Stunden gesperrt mit örtlichen Umleitungen

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Angekommen, erst spielte Musik, dann leider nochmal retour gegangen und am Ende kaum noch nen Platz erwischt

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Wieder am Markt viel los, aber die 15000 Personen hat der Markt geschluckt, im Gegensatz zu München und Nürnberg, wo man eher durchgeschoben wird.

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Das Alte Stadtschloss

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Auch kurz ans andere Ende, da war dann ne Gute Platzierung weg, muss man halt in 2 Jahren (Neubesuch geplant) anders ausbaldowern, an der Bahnanreise aus Hammerunterwiesenthal ist da aber nichts zu rütteln ;)

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Auf dem Markt, danach gings rüber, da standen aber schon sicher 10000 Leute, naja hab trotzdem noch was mit Sicht gefunden

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Das Stadtschloss ind er Innenstadt hat man krasse Kontraste von Modernen Neubauten und einigen Altbauten, als Stadt an sich find ich Annaberg-Buchholz schöner, aber Chemnitz hat auch seinen Reiz mit den Kontrasten Alt und Neu

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Der Örtliche Christbaum

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Wieder vorn dann kam endlich die Parade, aber find mal 10min vor Durchmarsch nen guten Platz

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Bei der Stadthalle vorbei, aber leider blöder Punkt zum Schauen, da sieht man nix naja bei Wiederholung geh ich zum Marxdenkmal rüber

8. Auf der Bergparade

Naja Berge gibts in der Chemnitzer Stadtmitte nciht, hab aber nach langem Suchen noch einen passablen Platz gefunden, da musste man halt die Cam über die Umstehenden Köpfe drüber halten, aber für 2021 ist ja wieder ein Besuch dort geplant, da bei meinen Eltern der Weihnachtsmarkt zu kurz kam, bei mir war zwar der Weihnachtsmarkt mehr im Fokus aber wg. Andrang ist bei mir die Bergparade zu kurz gekommen. Auch wenn die durch einen nicht gerade schönen Teil der Stadt geht, aber da ist halt eben der entsprechende Platz vorhanden, allerdings ging das halt an den Plattenbaublocks aus den 70er-Jahren vorbei, der Erich hat ja da ordentlich geklotzt, aber auch mal intressant relativ neue Gebäude (40 Jahre alt) und dann uralte Bergmannstracht, Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

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Eine der Gruppen, kein Optimaler Platz

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Die kamen aus der gesamten Region

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Manche auch mit anderen Gewändern

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Die sind alle erstmal ein Stück die Straße hoch und dann retour bis vor die Stadthalle

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Eine Gruppe war auch in Weiss-Blau gekleidet, vermutlich hatten manche halt solche Bergmannstracht und andere wieder andere Klamotten

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Die hier hatten die Traditionelle Bergmannsuniform, Grüner Hut, Schwarzer Mantel und Weiße Hose

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Hier sieht mans besser, war bloss nen blöder Standort, aber wir werden wohl in 2 Jahren Wiederholungstäter werden übern 1. Advent

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Der Karl Marx sieht zu, wenn Wiederholung steuer ich aber nächstes mal lieber das Denkmal als Zuschauer an, da etwas erhöht gelegen

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Noch eine Gruppe auf dem Weg rüber

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Die marschierten dann alle zur Stadthalle hinüber auch ein 70er-Jahre Zweckbau

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Vor der Stadthalle kamen die 1100 Teilnehmer am Umzug zusammen, da gabs dann noch ein kurzes Platzkonzert, bevor das durch war, danach gings rüber auf den Weihnachtsmarkt, aber der schluckt derartig viele Leute problemlos, wirds an einem Eck zu voll, kann man einfach den Sektor wechseln.

9. Nachmittags auf dem Weihnachtsmarkt

nach der Parade, gings dann gleich wieder auf den Weihnachtsmarkt zurück, dort dann noch ein wenig gebummelt und auch das ein oder andere Verspeist und natürlich auch der ein oder andere Glühwein. Gegen 16:30 gings dann zurück zum Bahnhof, da wir den letzten Zug zurück nach Oberwiesenthal erreichen wollten, das klappt aber mit dem um 16:36 ab Chemnitz gut, da hat man dann noch genug Zeit sich je nach Bedarf noch schnell ein Bier mitzunehmen, es blieb aber bei dem Einen zumindest im Zug und Abends waren halt auch nur noch wenige Leute im Dampfzug. Danach gings dann gemütlich durchs weihnachtliche Erzgebirge zurück, Schnee hätts halt ruhig etwas mehr sein können, aber 3cm sind besser als nix. Am Weihnachtsmarkt haben sich dann die knapp 15000 Besucher aber gut verteilt, war an manchen Ständen zu viel los, zumal ja die meisten Stände eh doppelt vorhanden sind (hatte dann später einen leckeren Borscht an einem der beiden Russischen Stände) verteilt sich das.

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Wieder auf dem Weihnachtsmarkt

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Dazu ein Glühwein und eine leckere Thüringer Roster, war nicht der einzige Imbiss an dem Nachmittag

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Viel Betrieb, aber kein Wunder, aber wirklich lange Wartezeiten hatte man nicht, nur direkt am Rand, wenn man von der Bergparade kam, aber da konnte man dann einfach ein anderes Eck des Marktes ansteuern so verteilten sich die Leute gleichmäßig

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Einmal ums Eck gegangen, da gabs dann später als 2. Gang eine Portion Borscht, also mal wieder viel zu viel gegessen

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Wieder bei den Figuren angekommen, gut Schnee war in Chemnitz keiner, aber die Stadt liegt halt auch mit etwa 300m nicht besonders hoch

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Gewölbe bei der Stadtkirche, bin aber nicht hinein da wäre noch eine Krippenausstellung oder sowas gewesen

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Auf dme Markt irgendwo waren auch ein paar Schafe in ner Art lebender Krippe

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Auf den Bühnen gabs dazu auch musikalische Untermalung, mal Weihnachtlich, mal Bläser mal wie in dem Fall Jazz

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Im Hinteren Teil des Markts, da wars ruhiger, man musste nur kurz am Stadtschloss vorbei gehen, dann hatte man die Massen los

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2. Gang Borschtsch und dazu eine leckere Feuerzangenbowle

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Und zuletzt noch meine Knoblauchration Langos mit allem, das wurde mit ordentlich Knofel geliefert und noch ein Glühwein dazu

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Später füllte es sich auch hinten zusehends, hatte aber eh bloss bis 16:15 Zeit, dann hiess es nöämlich zurück zum Bahnhof, Anschlüsse klappten auch alle 1x Umsteigen in die Fichtelbergbahn auf dem Rückweg)

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Noch eine Pyramide, darunter ein Stand, aber komisch obwohl da locker um die 5000-10000 Besucher auf dem Markt waren, fand ichs nie überfüllt, da genug Kapazitäten, 10000 in München Overkill, weil halt da alles so eng verbaut ist.

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Kurz vor dem Rückweg, über den Markt verteilt gabs auch einige Fahrgeschäfte für Groß und Klein, also Weihnachten aussen vor gelassen eher wie auf der Auer Dult in München, bei uns drückt man sich dagegen durch die Buden mit Tausenden.

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Bereits am Rückweg

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Noch zurück geschaut der Markt geht nicht nur rund ums Rathaus herum sondern noch ein Stück weiter, wenn man den sich genau anschauen will braucht man mehrere Stunden

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Und wieder der Christbaum

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Nochmal das Rathaus

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Und die eigtl. Pyramide

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Die Chordarbietung nahm ich noch mit, dann wars aber Höchste Eisenbahn zurück zum Zug.

10. Rückweg nach Hammerunterwiesenthal+Abendprogramm

Tja gegen 16:10 hab ich mcih dann auch wieder auf den Weg Richtung Bahnhof gemacht, die Zugfahrt zurück nach Cranzahl dauert ja trotz der relativ kurzen Strecke (nach Garmisch aus München dauert auch um die 80 Minuten) einige Zeit. Klar von der Landschaft sah man retour nix aber dafür nicht nur auf der Schmalspurbahn schön geschmückte Häuser mit traditionellen Schwibbögen, sieht halt besser aus als sein Haus mit Tausenden Lämpchen zu verzieren und so weiter. Und da hat auch wirklich so gut wie JEDER was im Fenster stehen, während es hier entweder gar keine Deko oder zu Viel gibt, aber kein Dezent. Wenn nix im Fenster ist sinds meistens Leerstände, davon gibts in Sachsen leider sehr viele. Leider nervte ein Paar, dass ständig Laute Musik an hatte, aber auf dem Rückweg hoch wars ab Annaberg ruhig, wär mir nur lieber gewesen die wären früher raus. Ok ganz hoch rumpelte natürlich die Alte Lok den Berg hoch, aber durch das gemütlcihe Tempo konnte man sich in Aller Ruhe die weihnachtlich dekorierten Orte vom Zug aus anschauen. Lichterketten wie bei uns gabs aber nur selten, sondern traditionelle Deko also Schwibbogen, Lichtträger und co.

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Rückblick 16:15 Zeit zurück zum Bahnhof zu gehen, das war dann nach knapp 15min erledigt

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Das Rathaus ka wie viele Teile das hat

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Wieder an der Oper

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Und die Wegzehrung, leider war nix mit Knipsen aus dem Zug, aber das langsame dahinzuckeln an Neudorf vorbei und überall die typischen Schwibbögen das hat was!

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Und wieder in Tschechien beim Abendessen, da gabs diesmal einige Becherovka, wir hatten uns für 19:00 angemeldet, wurde etwas später aber das machte nix, die Idee mit dme Schnapseln war aber vom Bekannten

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Diesmal gabs einen Schopskasalat und dazu Gulasch, und auch wieder vorzüglich gegessen, zwar eher einfaches aber dafür Lecker

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Und noch ein Becherovka, übrigens gibts bei der Wirtschaft nur Doppelte, aber keinerlei Kater am Folgetag, trotz reichlich Alkohol

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Musicbox und Röhrenradio stehen auch noch, klar alles etwas angejahrt aber doch gemütlich

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Deko beim Nachbarn am Folgemorgen

11. Abstecher nach Crottendorf und Heimfahrt

tja am Nächsten Morgen wurde erst einmal gemütlich gefrühstückt, bin dann später wieder zum Bahnhof nochmal kurz die Einfahrt anschauen, bevor es mit dem Frühstück weiter ging. Gegen 10:00 gings dann wieder Retour, diesmal aber nur mit einem kleinen Stopp und dann wieder 4,5 Stunden durchgezogen, daher auch schon am Nachmittag back home gewesen. Schneelage hier: Gar nix, im Erzgebirge hatte es zumindest an dem Wochenende ein klein wenig Geschneit.

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Beim Warten auf den Zug

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Und sie kommt, pünktlich!

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Leider Rückwärtsgang und Bewölkt, aber die kommt recht schnell zum Stehen, da schiebt eher der Zug nach

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Und runter nach Cranzahl, bin aber nicht mitgekommen

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Beim Anfahren dampft es ordentlich, einige Zuschauer hatten aber einen besseren, erhöhten Platz

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Und in Crottendorf angekommen, in der überdimensionalen Räucherkerze ist ein kleines Museum

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Drin allerdings wars da recht kühl

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Räucherkerzenherstellung Anno dazumal, im Endeffekt wird ja da eine Art Teig angerührt und getrocknet und mit diversen Aromen versehen, den kann man dann abbrennen

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Diverse Vitrinen

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Auch eine mit Räuchermännchen, klar bei weitem nicht so viele, wie in Cranzahl

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Rauchbier, das ist ein Männchen in Form einer Bierflasche, tja gekauft hab ichs ned, aber wer weiss beim Nächsten mal

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Und durch, danach gings back home, war dann ab Crottendorf in gut 4 Stunden erledigt

mFg Widdi

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Avatar: Winteridylle Oberstdorf-Rohrmoos (Allgäu) am 23.11.2008


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Verfasst: Do 19. Dez 2019, 23:30:52 


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BeitragVerfasst: Fr 20. Dez 2019, 00:46:57 
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Servus Widdi,

sehr schöne Bilder, nur ein bisschen bierlastig... aber immerhin hattest du beim Adventsausflug auch ein bisschen Schnee. Danke fürs Zeigen! :)

Alles Gute


Max

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Es gibt IMMER einen Ermessensspielraum. Du musst dich nur trauen, ihn zu nutzen!


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