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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 14:48:20 
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Hallo zusammen,

der Sommer geht schon gut los.

Ein französisches Flugzeug mit 228 Menschen an Bord ist auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris schlagartig über dem Atlantik verschwunden. "Das Flugzeug könnte von einem Blitz getroffen worden sein", erklärte der Chef der Fluggesellschaft Air France, Pierre-Henri Gourgeon. Möglicherweise sei mitten in einem Unwetter die Stromversorgung ausgefallen.

"Wir stehen zweifellos vor einer Luftfahrtkatastrophe", sagte er. Experten schlossen auch einen Terroranschlag nicht völlig aus.

http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuel ... 8805&pos=1

Kleines Video dazu:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/ ... Popup=true

Der Airbus durchquerte gegen 04.00 Uhr MESZ eine "Gewitterzone mit schweren Turbulenzen", wie Air France weiter erklärte. Knapp eine Viertelstunde später wurde von der Maschine eine automatische Fehlermeldung versandt, die eine Panne im elektrischen Kreislauf meldete. Danach gab es keinen Funkkontakt mehr. An Bord waren 216 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder.
http://www.n24.de/news/newsitem_5099253.html

Suchmannschaften und Flugzeuge sind unterwegs, anscheinend noch nichts gefunden.

Markus

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Markus

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 1. Jun 2009, 14:48:20 


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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 15:49:56 
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hallo Markus,

ich hab das auch heute Morgen im radio gehört.Ich kann mir nur vorstellen,dass wirklich ein blitz in das Flugzeug eingeschlagen ist,aber es müsste ja dann auch mal so langsamm landen,denn der Sprit des Flugzeuges wird ja immer weniger.Es könnte auch sein,dass das Flugzeug abgestürzt ist ,was ich nicht hoffe.
Ein Terroranschlag war es hoffentlich nicht.
Mal sehen was es bald für neue infos gibt.
Hoffentlich ist nichts passiert. :(

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 16:09:01 
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Servus zusammen,

das ist wirklich etwas mysteriös mit dem verschwundenen Flugzeug. Nach den Berichten ist es offenbar am wahrscheinlichsten, dass Blitzschläge den Absturz verursacht haben. Aber umfliegen Flugzeuge nicht normalerweise ein Schlechtwettergebiet und sausen nicht mitten durch? Ich hoffe, die Geschichte wird aufgeklärt.

Alles Gute

Max

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 16:24:08 
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Ich schätze mal, wenn es sich dabei um ein Schlechtwettergebiet handelt, dass ein riesiges Gebiet abdeckt, dann ist da wohl nicht viel mit umfliegen. Kenne mich da aber nicht aus, kann es mir nur vorstellen.

Da zeigt sich aber auch wieder deutlich, wie gefährlich es ist für Flugzeuge durch Unwetterzonen zu fliegen.

Dass es ein Terroranschlag war glaube ich nicht, ich schätze das wird ein Unfall in Zusammenhang mit dem Schlechtwettergebiet gewesen sein.

Man kann nur hoffen, dass es Überlebende gibt, aber es steht zu befürchten, dass da kaum Chancen für die Insassen der Maschine bestanden haben. :(

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 16:36:05 
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Wasserhose
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Terroranschlag kann aber sein.
Ich habs erst gerade im Radio gehört.
Trotzdem gibt es Rätsel auf.

Gestern (oder Samstag) wurde schon in einem Koffer eine Bombe gefunden. Diese befand sich schon im Flugzeug und die Maschine ist auch abgehoben.
Das wurde allerdings irgendwie bemerkt und das Flugzeug ist zum Startflughafen zurückgeflogen, wo diese dann entschärft wurde.
Und gleich am (über)nächstem Tag das.

Nen Video zu dem heutigen Fall von RTL gibts auch:
Video zum (wahrscheinlichen) Absturz

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 19:27:10 
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Angeblich laut neuen Infos von air France sollen 18 Deutsche an Bord der Maschiene gewesen sein.

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 19:38:27 
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Sonnensturm
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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 20:28:00 
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Angeblich sind es nun über 20 Deutsche.

Ist eh schon ein Drama, dass solche Zahlen nach so einer langen Zeit noch nicht zur Verfügung stehen.

Also am Blitzschlag alleine, sollte es ja nicht liegen. Ausserdem ist dies bisher auch nur eine Vermutung. Und schwere Turbulenzen gab es. Gemäß Experten macht das normalerweise nichts bis kaum etwas aus.

Kann man nur hoffen dass man das Flugzeug, die reste, noch findet. Mit viel Glück noch die Flugrecorder dazu.
Das Flugzeug war gerade mal 4 Jahre alt, also kein uralt Flieger.
Wassertiefe in der Region angeblich bis 6.000m, da wirds schon sehr schwierig, bis fast unmöglich die Blackboxes zu finden.

Zwei interessante Videos. Da sieht man mal, dass sogar wärend dem Steigflug nichts passiert.
http://www.youtube.com/watch?v=036hpBvjoQw

http://www.youtube.com/watch?v=eX6Xk0DRVvE

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 21:34:30 
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Wasserhose
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Normal ist sowas doch bei der Airline gespeichert. :dagegen:
Ich finds schrecklich wenn alle 30 Minuten die Daten geändert werden.

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 22:01:57 
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Sonnensturm
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Die Dten sind doch von Anfang an unverändert. 228 Menschen kostet der unfall das Leben. Wieviele dvon Deutsche waren, interessiert mich ehrlich gesagt verdammt wenig und geht auch außer den Angehörigen niemanden etwas an!

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 22:05:15 
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Servus zusammen,

nach wie vor ist es auch nicht ganz klar, was die Ursache des Verschwindens / möglichen Absturzes ist. Ob es nun die Folge eines Blitzschlags ist oder von Turbulenzen in dem Gewitter, durch das sie geflogen sind. Die brasilianischen Flugüberwacher sollen auch gesagt haben, dass in der letzten automatischen Meldung des Flugzeugs vor Abbrechen des Kontakts von einem Druckabfall im Flugzeug die Rede gewesen sein soll. Es ist immer noch alles rätselhaft.

Alles Gute

Max

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jun 2009, 22:26:48 
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Wasserhose
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Wenns nen Druckabfall war, dann kann was mit der Technik nicht gestimmt haben, oder die Außenhaut war offen.

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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 07:41:43 
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Mir gings darum, warum es so lange dauern kann, um die Anzahl mal mit einen richtigen Wert herzubringen, um nicht mehr und nicht weniger.

Dass die 228 schon von Anfang an da waren, hab sogar ich kapiert, und nie was anderes behauptet.

Lambo-Benni hat geschrieben:
Die Dten sind doch von Anfang an unverändert. 228 Menschen kostet der unfall das Leben. Wieviele dvon Deutsche waren, interessiert mich ehrlich gesagt verdammt wenig und geht auch außer den Angehörigen niemanden etwas an!

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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 07:58:41 
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Ein Blitzeinschlag kann es nicht gewesen sein, die Flugzeuge haben alle einen Blitzschutz!
Ich denke es waren die Turbulenzen des Gewitters.

Hier eine Karte zum Zeitpunkt ZUm Verschwindens des Airbus.

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Quelle:

Gruß Jonas


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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 11:42:15 
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Wasserhose
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Mittlerweile sollen es 26 Deutsche gewesen sein.

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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 16:43:52 
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Taifun
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Wie schon gesagt passiert eigentlich gar nichts wenn ein Blitz in das Flugzeug einschlägt. Wie bei einem Auto ist das Flugzeug ein Faradayscher Käfig und die Energie wird über die Außenhaut weitergeleitet. Doch wenn die Außenhaut nur den kleinsten Riss hat, ist die Gefahr größerer Schäden an der Elektronik hoch. Allerdings wenn die Außenhülle nur einen Haarriss hat, würde das Flugzeug früher oder später auseinanderbrechen oder sonst was Schreckliches würde passieren.

-> Siehe Aloha Airlines - Flug 243

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Bananen? Palmen?... Brasilien? - Nein, Südhessen.
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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 17:37:10 
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Nun denn! (Schlimm genug! :rolleyes: )

Ich denke dass schwere Turbulenzen wohl Strukturschäden an der Maschine (etwa am Radome! - Der ist aus Kunststoff - "Loch" im Faraday-Käfig!) verursachten und zuglech Wasser eingedrungen ist. Und wenn bei einem Blitztreffer hier nur paar tausend Volt in die Elektronik durchpatschen, reicht das schon!
Mann! Hat denn kein Ar*** gesehen dass in Flugrichtung ein tropischer MSC aktiv war?! Den sieht doch ein Blinder im Nebel auf der Karte!

Dazu sage ich:

Inzwischen wird angenommen dass der Blitz (das ist durchaus möglich, falls es Strukturschäden, etwa durch Hagel(!) in den fraglichen Bereichen gab und Wasser eindrang!) die Funkanlage und das Radarortungsgerät in der Kunststoffnase "erwischt" haben könnte. Und dabei ist durchaus denkbar dass der Blitz am Rande der Gewitterwolken herausgekommen ist (gibts oft!) und die Maschine dann mit blindem Radar in den Overshooting Top einer starken Gewitterzelle hineingerauscht ist. Beim "OT" sind in der Wolke derart starke Aufwinde aktiv, dass die Wolkenluft die Tropopause durchbricht (in den Tropen schon bis zu 18000 Meter hoch!) und bis zu 2 km weit in die Stratosphäre vorstößt und dann an den Seiten wieder auf Höhe der Tropopause nach unten sinkt. (OT's sind kälter als die umgebende Stratosphäre und sinken an den Seiten mach unten, wie bei einer Wasserquelle!)

Die Folge: Mit lediglich 11000 Metern Höhe NULL CHANCE, ein starkes Tropengewitter zu überfliegen das bis weit über 15000m reicht und in der ITC sogar über 18000 Meter.

Jedenfalls dürfte der Airbus "Radar blind" weitergeflogen sein (konnte ja nicht einfach "rechts ranfahren"!) während die Besatzung bemüht war den Fehler entweder zu beheben oder Not dürftig zu kompensieren, um die Flugsicherheit wieder herzustellen und den nächsten geeigneten Airport anzusteuern. Und in dieser Zeit muss die AIF wohl in einen recht eng begrenzten aber sehr heftigen "Kamin" eingeflogen sein, noch dazu mit ebenso heftigen darum herum liegenden Abwinden und Downbursts. Sehr schwere derartige Turbulenzen können einen Jet binnen weniger Sekunden völlig zerschmettern! Wie seinerzeit die DeHavilland "Comet4" die am Rande eines Jetstreams (Diese Band förmigen Höhenstürme waren damals noch wenig erforscht!) in dort auftretenden CAT (Clear Air Turbulence) einfach ohne Vorwarnung zerschellte!

Zwar sind größere Maschinen gegen kleine und engräumige Verwirbelungen im Meter und Zehnmeterbereich weniger empfindlich als kleinere leichtere Flieger. Aber bei schweren Gewitterböen und Turbulenzen innerhalb eines solche Cumulonimbus ist auch ein Airbus nicht mehr groß genug da die Turbulenzen in der Hunderte-Meter-Skala auftreten und zugleich Auf- und Abwinde oft direkt aneinander grenzen. Wenn es also mit 40m/sec nach oben geht und dann innerhalb weniger Meter (ja das ist gang und gäbe in Gewitterwolken!) der Aufwindsturm in einen Abwind mit 20m/sec übergeht und die Maschine da mit 700 km/h durchrauscht, bricht sie mitten durch! Das passiert auch nicht selten mit Segelflugzeugen älterer Bauart beim (verbotenen!) Einflug in Cumuluswolken!

Nun denn! Was soll man noch sagen? Alle Worte des Mitgefühls sind eh nur leere Hülsen angesichts des LEIDES, was so ein Unglück mit sich bringt. Und es hat keinen Sinn, die AIR FRANCE jetzt mit Boykott oder gar HASS unter Beschuss zu nehmen. Verkehrsflugzeuge sind keine "Schönwetterflieger" und müssen auch bei sehr schlechtem Wetter und oft in den Wolken fliegen. Dazu sind sie ausgelegt in Bauart und Festigkeit. Flüge in Gewitterzonen lassen sich auch nicht immer vermeiden. Dabei wird der Pilot sich natürlich nach dem Bordradar orientieren und nattürlich nicht mitten durch einen aktiven "Schlot" fliegen. Aber bei Nacht und mit von einem Blitz "zerschossenen" Radarsystem? ............

Wie beim Sport oder beim Autofahren: 100%-ig wird man Unfälle nie verhindern können, aber durch entsprechende Auslegung der Sportgeräte (zB. Skibindung!) oder Fahrzeuge (Airbags, Gurtstraffer, Knautschzonen, vermeiden harter scharfer Kanten, ....) lassen sich die Folgen eines Unfalles mindern.

Und beim zur Debatte stehenden Airbus: Mehrere sehr ungünstige Umstände sind hier auf einen Punkt zusammengetroffen was in großen Zeitabständen immer mal passieren kann.

So, und ein anderer Verkehrspilot hat aus Reiseflughöhe also "Orange farbene Punkte" auf dem Ozean gesehen?! Was ist Orange farbig? Na doch meist Schwimmwesten und Rettungsinseln, und Notfall-Bojen! Und das Wasser dort ist warm genug um es Not falls auch sehr lange ohne Erfrierungen auszuhalten. Dass aber die Piloten den Aurbus heil auf das Wasser heruntergebracht haben könnten, kann man knicken. Der Seegang auf dem Ozean ist auch bei örtlicher Windstille groß, wenn in der Umgebung Unwetter toben. Meist satte Kreuzdünung!

Wenn auch nur ZEHN Leute (am liebsten die Kinder und das Baby!) gerettet werden können ist das schon VIEL!

Warten wir ab was sie dann noch weiter herausfinden, und halten das Medien- und BILD-Geheule besser außen vor.

HERZLICHES BEILEID! :sniff:

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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 21:01:45 
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Wasserhose
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Das Flugzeug wurde übrigens gefunden.
Zumindeestens ein paar Wrackteile im Atlantik und iene Kerosinspur.
Es ist genau das Gebiet, in dem getsern der tropische Sturm war.
Heute sind für die Suche auch wieder schlechte Bedingungen für die Suche, da heute das Wetter immer noch schlecht ist und die Wolkendecke bei 250m über dem Meer.

ZDF-Video

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BeitragVerfasst: Mi 3. Jun 2009, 14:26:59 
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Ja und jetzt versucht man mit hilfe von Roboter U-Booten die Black Box zu finden.Denn wenn man die fandet kann man alle gespräche des piloten sich anhören und so könnte man wissen wie es zu den absturz gekommen ist.

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BeitragVerfasst: Mi 3. Jun 2009, 18:43:48 
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Ja das Tiefsee-U-Boot. Solche sind immer irgendwie vorhanden, müssen also nicht erst extra gebaut werden. Die Frage ist nur wie lange man suchen muss in einem Gebiet von Hunderten Quadratkilometern zerklüfteten bergigen Meeresgrundes!

Gibt es keine Möglichkeiten, größere Metallanhäufungen sprich das zertrümmerte Flugzeug in solchen Meerestiefen zu orten? Radar fällt aus, logisch, sonst würde es ja nicht als Niederschlagsradar taugen. Aber wie wäre es mit Ultraschall???

Wenn erst mal die Trümmer gefunden werden ist auch die Eingrenzung des Punktes wo die BLACK BOX liegt, nicht mehr schwer. Das Ding sollte unter Einsatz aller Mittel gefunden und geborgen werden! Sonst werden wir nie erfahren was sich da wirklich in tiefer Nacht, über 400 Seemeilen von der südamerikanischen Küste entfernt und in Reiseflughöhe wirklich zugetragen hat!

Letzte Frage: Also selbst bei einem urplötzlich eintretenden vernichtenden Ereignis muss doch die Maschine in der Lage gewesen sein, wenigstens noch einen "Todesschrei" von sich zu geben! Irgendein automatischer Sender der beim Totalchrash noch schnell ein lautes heulendes Warnsignal auf festgelegter Frequenz in den Äther jagt und garantiert von mindestens ZWEI Punkten aus angemessen wird. Und dann Triangulation durchführen.

Garantiert ist wieder menschliches Versagen die Hauptursache der Katastrophe gewesen! Der Gewitterkomplex bzw. seine gefährlichsten Bereiche wäre ohne Probleme zu umfliegen gewesen!

Ich weiß ja nicht ...

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